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Bauer: Kindererziehungszeiten eine Frage der Gerechtigkeit

04.12.201211:11 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Bauer: Kindererziehungszeiten eine Frage der Gerechtigkeit
Prof. (Univ. Lima) Dr. Peter Bauer, sozialpolitischer Sprecher der FREIEN WÄHLER
Prof. (Univ. Lima) Dr. Peter Bauer, sozialpolitischer Sprecher der FREIEN WÄHLER

(openPR) FREIE WÄHLER zu Kindererziehungszeiten im Rentenrecht

München | Nürnberg 4.12.2012 (cf).

Die Landtagsfraktion der FREIEN WÄHLER begrüßt die Bemühungen der Staatsregierung auf Bundesebene für eine bessere Berücksichtigung der Erziehungszeiten für Eltern von Kindern, die vor 1992 geboren wurden. Prof. (Univ. Lima) Dr. Peter Bauer, MdL und sozialpolitischer Fraktionssprecher: „Die Zahlen für Altersarmut in Bayern, gerade bei Frauen, sind alarmierend. Es wird Zeit, dass die Staatsregierung nun auf unseren Antrag hin endlich handelt. Es ist völlig unverständlich, dass die 92er Regel – eine sozialpolitische Fehlleistung von CDU/CSU und FDP - innerhalb der letzten 20 Jahre nicht korrigiert wurde. Dies ist kein Zeichen verantwortungsvoller Sozialpolitik.“
Laut einer Studie des Bundesfamilienministeriums von Februar 2012 beträgt der sogenannte „Gender Pension Gap“ – also die Rentenlücke zwischen Männern und Frauen - aktuell 59,6 Prozent. Grund hierfür sind vor allem die Erwerbsbiographien von Frauen. Denn entscheiden sich Frauen für Ehe und Familie, erwerben sie oft nur geringe Rentenansprüche.
Eva Gottstein, stellvertretende Vorsitzende und frauenpolitische Sprecherin der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion: „Es ist nicht nachvollziehbar, dass ein Kind, welches vor 1992 geboren wurde, rentenmäßig nur 27 Euro wert sein soll, das nach 1992 geborene aber dreimal so viel, also 81 Euro. Die bessere Anerkennung von Kindererziehungszeiten, aber auch Pflegezeiten bei der Rentenberechnung darf nicht zu einer Frage des Geldbeutels werden – es ist eine Frage der Gerechtigkeit.“
Der Antrag der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion wurde von CSU und FDP im Ausschuss für Soziales, Familie und Arbeit des Bayerischen Landtags mehrheitlich angenommen.

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