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Fettleibige Kinder haben hohes Gesundheitsrisiko

Foto: Fotolia (No. 4779)
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(openPR) Schäden am Herz und den Gefäßen

sup.- Starkes Übergewicht schadet schon im Kindesalter Herz und Gefäßen. Später im Leben droht ein um 30 bis 40 Prozent erhöhtes Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall. Zu diesen Resultaten kommt ein Autorenteam um Dr. Claire Friedemann (University of Oxford). Die Forscher haben insgesamt 63 Studien analysiert, an denen 49.220 Kinder im Alter von fünf bis 15 Jahren teilgenommen hatten. Adipöse Kinder (ab einem Body-Mass-Index von 30) hatten einen deutlich höheren Blutdruck und einen deutlich höheren Cholesterinwert als die normalgewichtigen. Auch zwischen übergewichtigen (BMI zwischen 25 und 30) und normalgewichtigen Kindern bestanden Unterschiede, jedoch nicht so gravierend. Bei einigen fettleibigen Kindern wurde bereits eine verdickte linke Herzkammer diagnostiziert, eine Krankheit, unter der eigentlich ältere Menschen mit chronischem Bluthochdruck leiden.

Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung von Präventionsmaßnahmen gegen Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen. Immer noch neigen jedoch viele Eltern zur Verharmlosung, wenn ihr Nachwuchs zu dick ist. Das ist unverantwortlich. Denn die Basis für einen gesunden Lebensstil mit ausgewogener Ernährung und regelmäßiger körperlicher Aktivität wird in jungen Jahren gebildet. Insbesondere Bewegung und Sport kommen heute bei etlichen Kindern oft zu kurz. Dadurch gerät die Energiebilanz aus dem Gleichgewicht, weil der Energieverbrauch zu gering ist. Hier müssen Eltern und Erzieher gegensteuern und zu einem aktiven Lebensstil motivieren. Tipps und Anregungen, wie dies im Alltag umgesetzt werden kann, gibt z. B. das mehrsprachige Ratgeberportal www.komm-in-schwung.de.

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