(openPR) Bonn, 19.09.2016. Egal in welchem Teil der Welt ein Kind aufwächst, es hat den Drang sich zu bewegen und seine Umgebung zu entdecken. Kinder müssen rennen, spielen und toben, um ihre Fähigkeiten zu entdecken und im Zusammenspiel mit anderen ihr Sozialverhalten zu schulen. Außerdem brauchen sie ausreichend Zeit und Raum zum Spielen – das ist heutzutage oft schwierig.
Auch Erfahrungen mit den Eltern oder unter deren Aufsicht zu machen, ist wichtig. So kann die vertrauensvolle Beziehung gefestigt und gleichzeitig die Sicherheit erhöht werden, denn Kinder können Gefahren noch nicht erkennen. Erst mit zunehmendem Alter lernen sie einzuschätzen, was gefährlich ist und was nicht. Vieles lernen sie durch Imitation, dazu brauchen sie Vorbilder – das sind zu allererst die Eltern.
Das größte Gesundheitsrisiko für Kinder hierzulande ist ein Unfall. Im häuslichen Umfeld gibt es für die Kleinen viele interessante Dinge zu entdecken, aber auch zahlreiche Gefahrenquellen. Einmal die Welt aus der Perspektive des Kindes zu betrachten, rät Helga Lüngen, Geschäftsführerin der ZNS – Hannelore Kohl Stiftung, den Eltern. Schnell merken sie dann, wo Handlungsbedarf besteht und zwar fortwährender. Denn mit zunehmender Selbständigkeit der Kleinen verändern sich auch die Gefahrenquellen. Dass sich der Aufwand lohnt, weiß sie aus Erfahrung. Die Stiftung organisiert Seminarwochenenden für Familien mit einem schädelhirnverletzten Kind und begleitet Verletzte und ihre Angehörigen in allen Phasen der Versorgung, Rehabilitation und Nachsorge.
Anregungen und Sicherheitstipps für Eltern bieten die Ratgeber der Stiftung. „Die Welt mit Kinderaugen sehen“ und „Baden, Schwimmen, Plantschen – aber sicher“ können unter www.hannelore-kohl-stiftung.de kostenfrei bestellt werden.
















