(openPR) Der Anteil alleinerziehender Frauen, die Hilfen der Müttergenesung in Anspruch nehmen, wächst stetig. Im vergangenen Jahr waren 34 Prozent aller Teilnehmerinnen allein mit der Erziehungsaufgabe betraut. Sie sind somit überproportional häufig vertreten. „Alleinerziehende leiden nicht nur wie vom Statistischen Bundesamt belegt unter einem Armutsrisiko, sondern auch unter einem Gesundheitsrisiko. Für sie sind Hilfen wie Mütter- und Mutter-Kind-Kuren unverzichtbar“, sagt Margot Jäger, Bundesgeschäftsführerin der Katholische Arbeitsgemeinschaft (KAG) Müttergenesung.
Die Zahl der Alleinerziehenden ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Laut Statistischem Bundesamt lebt mittlerweile jedes fünfte Kind mit nur einem Elternteil. „Die Belastung für die Mütter ist enorm. Das Risiko, krank zu werden, ist für Alleinerziehende besonders hoch“, so KAG-Bundesgeschäftsführerin Margot Jäger. Schon seit Jahren ist der Anteil alleinerziehender Mütter bei Vorsorge- und Rehamaßnahmen der Müttergenesung höher als ihr gesamtgesellschaftlicher Anteil. Dies ist für die KAG Müttergenesung ein Beleg, dass Alleinerziehende unter einem deutlichen Gesundheitsrisiko leiden.
Weil die Folgen einer Krankheit Familien mit nur einem Elternteil besonders hart treffen, gestehen sich viele Frauen Überlastungen oft nicht rechtzeitig ein. Wenn es zu einer ärztlichen Diagnose kommt, ist der Krankheitsverlauf oft schon weit fortgeschritten. In den Maßnahmen der Müttergenesung dominieren Krankheitsbilder wie Erschöpfungszustände und Burn-Out.
Die Müttergenesung wurde eingerichtet, um Frauen Hilfen zu bieten, die an der Belastung durch Familie und Beruf krank werden. Diese spezielle Vorsorge- und Rehamaßnahmen für Mütter und Kinder zählen zu den Pflichtleistungen der gesetzlichen Krankenkassen. „Müttergenesung ist eine gesellschaftliche Aufgabe. Unsere Einrichtungen und Beratungsstellen werden bei den speziellen Angeboten für alleinerziehende Mütter nicht nachlassen, denn diese Gruppe bedarf offensichtlich auch in Zukunft unserer besonderen Aufmerksamkeit“, verspricht Margot Jäger. Sie sieht die Bedeutung der Müttergenesung durch die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes bestätigt. Die Vorsorge- und Rehamaßnahmen seien schon jetzt ein wirkungsvolles und effizientes Hilfsinstrument, so Jäger weiter.








