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Laktoseintoleranz

09.11.201215:26 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Laktoseintoleranz

(openPR) Laktoseintoleranz ist eine Nahrungsmittelunverträglichkeit. Nicht zu verwechseln ist sie mit der Milchallergie! Von Laktoseintoleranz spricht man, wenn das körpereigene Enzym Lactase nicht oder nur noch teilweise vorhanden ist. Dieses Enzym ist verantwortlich für die Spaltung von Laktose in die beiden Einfachzucker Glukose und Galaktose die vom Körper verwertet bzw. dem Stoffwechsel zugeführt werden können. Viele Menschen wissen gar nicht, dass sie an dieser Nahrungsmittelunverträglichkeit leiden da die Symptome sehr unspezifisch und vielseitig sind. Tatsächlich sind ungefähr 15-20 % der Europäer davon betroffen.


Laktoseintoleranz ist keine Allergie und keine Krankheit!
Was passiert bei Laktoseintoleranz?
Fehlt das Enzym Lactase gelangt der ungespaltene Milchzucker in den Dickdarm. Dort wird er von Darmbakterien vergärt. Als Nebenprodukte entstehen unter anderem Essigsäure, Milchsäure, Methan, Wasserstoff und Kohlendioxid. Daraus resultiert ein Ansteigen des pH-Wertes (Sauer) und ein Ansteigen des osmotischen Drucks. Durch Diffusion gelangt schließlich soviel Wasser in den Darm bis der Druck wieder ausgeglichen ist (osmotisches Gleichgewicht). Das Ansteigen des osmotischen Drucks und die dadurch entstehende Belastung kann Durchfall (Diarrhö) zur Folge haben. Die bei der Vergärung entstandenen Gase führen zu Krämpfen und Blähungen. Diese Gase werden zum Teil wieder ausgeatmet. (Laktoseintoleranz-Test)
Arten von Laktoseintoleranz:
• Angeborener Laktasemangel
• Sekundärer Laktasemangel
• Primärer/Natürlicher Laktasemangel
Der Angeborener Laktasemangel ist ein Enzymdefekt und tritt sehr selten auf. Problematisch hierbei ist, dass die Milchzuckerunverträglichkeit bereits im Säuglingsalter auftritt.
Der Sekundäre Laktasemangel tritt als Begleiterscheinung mit Darmerkrankungen und Darmoperationen auf. Diese Art der Laktoseintoleranz kann jedoch nach Behandlung der Krankheit wieder verschwinden.
Der natürliche Laktasemangel ist die häufigste Art von Laktoseintoleranz. Bei Säuglingen wird Laktase in der Regel in ausreichenden Mengen produziert um zu gewährleisten dass die für den Entwicklungsprozess wichtige Muttermilch gut vertragen wird. Nach der Entwöhnung verringert sich allerdings die Produktion des Enzyms je nach Weltregion unterschiedlich. In Nord und Mitteleuropa bleibt die Laktase-Aktivität in der Regel bis ins hohe Alter bestehen während ein großer Teil der asiatischen Bevölkerung keinen Milchzucker mehr verträgt. Generell scheint Laktoseintoleranz ein Normalzustand zu sein. Nach neuesten Erkenntnissen ist eine Genmutation dafür verantwortlich, dass die Laktaseaktivität bis ins hohe Alter bestehen bleibt.

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