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Die darmbedingte Katastrophe

21.01.201319:47 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Die darmbedingte Katastrophe
Heilpraktikerin & Privat-Dozentin Lisa Bisping
Heilpraktikerin & Privat-Dozentin Lisa Bisping

(openPR) Bei der Entstehung chronischer Erkrankungen wird dem Magen-Darm-Trakt immer noch zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt.
Jedoch eine gewisse Beachtung erhält der Dickdarm, da seine Schleimhaut zu Krebs entarten kann. Der Dünndarm hingegen fristet vergleichsweise ein Schattendasein. Er bereitet dem Patienten und der Medizin weniger Sorgen, wenn man von Krankheiten wie Morbus Crohn (einer geschwürigen Dünndarmerkrankung), Typhus, Zöliakie (angeborene Unverträglichkeit des Getreideklebereiweißes) usw. absieht. Der Dünndarm schmerzt nur selten, und wenn doch,kommt es damit häufig die allgemein gehaltene Diagnose: krampfartige Bauchschmerzen im Nabelbereich (Nabelkolik)
Auch der Dickdarm verursacht bei undramatischeren Beschwerden gerne die oft als schicksalhaft akzeptierten Diagnosen wie: zu langer Dickdarm (Colon elongatum), chronische Verstopfung (chronische Obstipation), Reizdickdarm (Colon irritabile) und Verdauungsstörung durch Gärung.

Aber wie kommt es zu Krankheiten und Beschwerden, die mit dem Darm im Zusammenhang stehen?
In unserer Zivilisationsgesellschaft wird die Nahrungsaufnahme entweder an die Grenze der Bedeutungslosigkeit gedrängt, als Mittel zur Lustbefriedigung, oder gar als Antidepressivum missbraucht. Wir essen zu schnell, zu viel, zur falschen Zeit und oft das Falsche. Schulmedizinische Ernährungsexperten haben exakt erforscht, was der Mensch zum gesunden Leben braucht und exakt errechnet, in welchen Speisen diese Stoffe ausreichend vorhanden sind.
Völlig vernachlässigt wird dabei jedoch der Gedanke, dass der Verdauungstrakt diese Produkte auch verdauen und verwerten muss. Wir haben von der vollwertigsten Nahrung nichts, wenn wir sie nicht gründlich kauen, einspeicheln, wenn wir sie zu hastig, zur falschen Zeit und in zu großen Mengen zuführen. Die nur grob zerkleinerte Nahrung muss im Magen durch eine Überdosis Salzsäure aufgelöst werden. Die basischen Stoffe der Bauchspeicheldrüse, der Galle und der Dünndarmdrüsen reichen nicht mehr aus, um den übersäuerten Mageninhalt zu neutralisieren.

Da die Fermente dieser Drüsen jedoch nur im alkalischen Milieu wirken können, gelangt lediglich halb verdaute Nahrung in die tieferen Darmabschnitte. Und dort bedient sich die Darmflora dieses „Festschmauses“ und verstoffwechselt diesen in Form von Gärung oder Fäulnis. Bei Fäulnis entstehen Gifte wie Indol, Kresol, Skatol, biogene Amine usw. Bei Gärung entsteht leider nicht nur unser geliebter Alkohol, sondern auch die Fuselalkohole Methanol, Butanol und Propanol. Wenn wir noch dazu abends viel Rohkost konsumieren, also zu einer Zeit, in der die Verdauungsleistung sowieso schon eingeschränkt ist, liegen wir dann quasi als lebendiges „Mostfass“ im Bett. Nun ist die Leber besonders gefordert und wir wachen zur Leberzeit (1-3 Uhr) auf und leiden unter Durchschlafstörungen.

Bei der Gärung entstehen auch Säuren und Gase. Alles zusammen irritiert die Darmwand und verschlechtert ihre Funktion. Ein funktionsgestörter Darm fördert die oben beschriebene Fehlverdauung und wagt sich mit seinen Auswirkungen sogar bis tief in die Orthopädie (Medizinsparte des Stütz- und Bewegungsapparates) hinein: Ein darmbedingter Zwerchfellhochstand verkleinert das Brustraum-Volumen. Um dennoch genügend Platz für Herz und Lunge zu schaffen, wird ständig der Schultergürtel hochgezogen. Die für solche Dauerarbeit nicht geschaffene Nackenmuskulatur verspannt sich, und schon haben wir die Diagnose „Cervicalsyndrom“. Ist durch Lebervergrößerung oder einseitige Darmentzündung das Zwerchfell nur auf einer Seite hochgedrückt, ergibt sich ein einseitiger Schulterhochstand mit Drehung und Seitenneigungsstörung der Halswirbelsäule.
Gewisse Stellen des Darm sind besonders sensibel und gefährdet für Dickdarmkrebs Blinddarm (Coecum), linke Biegung des Dickdarms (linke Colonflexur), Colon sigmoideum (S-förmige Schleife des Dickdarms im linken Unterbauch) und Mastdarm (Rektum) haben gemeinsam, dass sich dort oft Stuhl staut. Durch die Zersetzungsgifte des Fäulnis- bzw. Gärungsstuhls wird die Schleimhaut ständig gereizt. Durch die Schwächung der Darmwand und den erhöhten Gasdruck können Divertikel (kleine sackförmige Ausstülpungen des Dickdarms) entstehen und Zellteilungsfehler zunehmen.

Wie kann man diesen Unannehmlichkeiten vorbeugen? Es ist ganz einfach: Wenn noch keine Schäden oder funktionelle Störungen aufgetreten sind (wer kann das noch von sich behaupten?), genügt die Einhaltung einiger Ratschläge:
Langsam essen und gründlich kauen. Auf diese Weise werden die Speicheldrüsen trainiert und das richtige Essverhalten geschult!
Vollwertige Nahrung in entsprechender Menge je nach Ausmaß der Verdauungskraft zu sich nehmen. Es empfiehlt sich abends wenig und vor allem keine Rohkost zu essen! Und nicht mehr zu essen, als der Hunger (nicht die Lust) verlangt!

Ratsam ist es zwischen den Mahlzeiten genug zu trinken (Leitungswasser, Kräutertees, kein Mineralwasser mit Kohlensäure, keine Früchtetees)! Eine tiefe natürliche Zwerchfellatmung fördert die Durchblutung des Bauchraums. Diese einfachen Maßnahmen und eine gelegentliche Darmentgiftung unterstützt das Wellness-Programm für den Darm.

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