(openPR) Kinder, deren Mütter arbeiten sind in der Regel besser in der Schule.
Frauen die erfolgreich ihre Arbeit und das Kindererziehen kombinieren, sind wie Marathonläufer – mit dem Unterschied, dass alle die Disziplin das das Durchhaltevermögen von Marathonläufern bewundern. Und mal ehrlich wer hat sich einmal Gedanken darum gemacht, dass Frauen die Karriere und Kinder kombinieren diese Disziplin und dieses Durchhaltevermögen doppelt und dreifach an den Tag legen?
Dennoch machen sich viele arbeitstätige Mütter Gedanken darüber, dass ihre Kinder aufgrund dessen nicht gut genug in der Schule sind.
Folgendes konnte durch eine Studie an der Universität Bonn widerlegt werden: Kinder, deren Mütter arbeiten bekommen bessere Noten als die Kinder von Hausfrauen.
Zu diesem Ergebnis kam die Diplom Psychologin Una Röhr- Sendlmeier, nachdem sie 6.200 Familie untersucht hat. Sie belegt, dass Kindern nicht darunter leiden, wenn ihre Mütter berufstätig sind. Sogar das Gegenteil ist der Fall: Schüler profitieren in der Regel davon, wenn ihre Mütter arbeiten gehen. Sendlemeier stellte fest, dass diese Schüler eine höhere Motivation haben und mehr erreichen können, weil ihnen die Eltern mit einem Paradebeispiel zeigen wie man sein Leben mit Haushalt und Arbeit zu organisieren und zu meistern hat. Berufstätige Mütter stellen sich selber höhere Ansprüche und wollen viel im Leben erreichen. Dies ist natürlich viel besser für Kinder, da sie das Erfolgsmodell direkt vor den Augen haben und somit später einen direkten Bezug zu ihrem Leben, ihrer Organisation und Planung ziehen können.
Folgendes bestätigt auch die PISA-Studie: in Mecklenburg-Vorpommern sind 60% der Schüler aus Familien mit einer halbtags oder ganztags arbeitenden Mutter auf ein Gymnasium gegangen. Lediglich erhalten nur 46% der Schüler eine gymnasiale Empfehlung, deren Mütter Hausfrauen sind. Es erweckt den Anschein, dass berufstätige Eltern besser die goldene Mitte in der Erziehung finden. Zwischen Überfürsoglichkeit und kompletter Ignoranz halten sie besser die Balance. Denn es ist längst wissenschaftlich bewiesen, dass sich sowohl Teilnahmslosigkeit als auch totale Kontrolle der Eltern sich in den Noten der Kinder widerspiegeln. Mütter können ihre Kinder optimal loben und motivieren, wenn sie Interesse zeigen. Mütter die arbeiten gehen können dies besonders gut, vielleicht auch darum, weil die Arbeit nicht nur Geld bringt, sondern auch eine zufriedenstellende Genugtuung. Ich denke, dies geschieht dadurch, dass die Mütter ihren Ehrgeiz durch den Erfolg in der Karriere kompensieren und nicht durch die guten Noten ihrer Kinder.
Also sind alle Gewissensbisse von Müttern die arbeiten gehen und dadurch nicht ausreichend für ihre Kinder sorgen, komplett überflüssig. Kinder leiden nicht darunter solange ihre Mütter mit Vergnügen arbeiten und in ihrer Freizeit den Kindern Aufmerksamkeit schenken und auf die Bedürfnisse des Kindes achten. Auch hier gilt die Regel: Qualität steht vor Quantität. Für jedes Kind ist es wichtig, dass die Mutter ihr Leben aktiv gestalten kann und zufrieden mit ihrer Rolle in der Gesellschaft ist. Hierbei spielt es auch keine Rolle ob Sie ganztags oder auf 400,- Euro Basis arbeiten und welche Tätigkeit Sie ausführen. Wichtig ist die Einstellung zur eigenen Tätigkeit. Auch eine freiwillige Tätigkeit in der Gemeinde kann zu Selbstwertschätzung dienen.
Kinder nehmen sich ein Beispiel an ihren Eltern – wie sie Erfolg erreichen, wie sie Probleme lösen oder ihr Leben genießen, dies ist das Muster für die Kinder. Nicht umsonst spricht der Volksmund: der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Das Selbstwertgefühl und die Zufriedenheit zeigen sich sehr positiv auf den Erziehungsstil der Eltern. Mütter die zufrieden mit sich selbst und ihren Leben sind, erziehen ihre Kinder viel demokratischer. Die Kinder finden so viel leichter Anschluss im sozialen Leben und formen ihre Charakterstärke schneller aus.
Übrigens, unsere Zufriedenheit zu Hause öfter zu demonstrieren, indem wir unserer Familie erzählen, was wir heute besonders gut gemacht haben oder einfach mal sagen: „Man ich habe so ein tollen Job!“ ist sehr wichtig. Dann ist ihre Familie erst in ihren Erfolg miteinbezogen. Kindern geht besonders gut, wenn sie auf ihren Eltern stolz sein können.









