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Google Lunar X PRIZE: Kugellagerhersteller GRW ist Partner des deutschen Teams „Part-Time Scientists“

05.09.201211:36 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Google Lunar X PRIZE: Kugellagerhersteller GRW ist Partner des deutschen Teams „Part-Time Scientists“

(openPR) Berlin, 05.09.2012. Der deutsche Google-Lunar-X-PRIZE Teilnehmer „Part-Time Scientists“ hat erneut einen Partner für sein Projekt „unbemannte Mondmission“ gewinnen können: Der vor den Toren Würzburgs ansässige Spezialist für Hochpräzisionskugellager GRW ist von dem Vorhaben derart angetan, dass er seine Produkte zum vergünstigten Preis an das Team abgibt. Wenn alles nach Plan verläuft, wird Mondrover Asimov im Frühjahr 2014 autonom die Mondoberfläche erkunden, und zwar auf vier Rädern, die auf GRW-Kugellagern laufen, wobei baugleiche, aber nur halb so große Kugellager auch bei der Lagerung der Motorwellen zum Einsatz kommen. Die „Weltraum-Kugellager“ werden eigens für diesen Zweck gefertigt, montiert und endgeprüft.



Mit seiner Produktpalette ist GRW unter anderem in der Antriebstechnik, der Mess- und Regeltechnik und der Medizintechnik vertreten. Aber auch in der Luft- und Raumfahrt hat sich das Unternehmen als äußerst lösungsorientierter und flexibler Hersteller erwiesen, der Neuentwicklungen in Zusammenarbeit mit Kunden erprobt. Nicht nur passgenaue, sondern auch ausgesprochen strapazierfähige Produkte gehen aus einer solchen Zusammenarbeit hervor – eine Eigenschaft, die für den Erfolg eines so heiklen Projekts wie einer Mondlandung mit anschließender Monderkundung entscheidend sein kann. Doch auch schon hier auf der Erde ist es wichtig, dass sich die „Teilzeit-Wissenschaftler“ auf die Unverwüstlichkeit der Kugellager verlassen können. Denn vor dem Start wird Rover Asimov zunächst fein säuberlich verpackt, um dann in einem Lagerraum auf seinen großen Auftritt zu warten. Sollte die Luftfeuchtigkeit dort zu hoch sein, könnte das in Verbindung mit Luft zu Flugrost führen, der auf dem Mond wiederum dazu führen könnte, dass Asimov seine Erkundungsfahrt, deren Länge laut Wettbewerbsreglement mindestens 500 Meter betragen muss, wegen eines festsitzendes Rades erst gar nicht antreten kann. Damit das nicht passiert, wird für die Kugellager ein spezieller, nichtrostender Stahl verwendet.

Ebenso entscheidend für das Gelingen der Mission ist das für die Lager verwendete Schmiermittel, das, um auch im Weltraum seinen Dienst tun zu können, einerseits vakuumbeständig sein muss, anderseits den extremen Temperaturen vor Ort widerstehen muss. Diese bewegen sich auf dem Mond in einem Bereich von +130 °C bis -160 °C. Die exakte Bauweise der Kugellager wird indes erst feststehen, wenn – als Ergebnis mehrerer Prototypen – der endgültige Rover montiert wird. Dabei fließt auch das Wissen des wichtigsten Partners der Mission, des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt mit ein. Was die Partnerschaft mit GRW anbelangt, äußert sich Jürgen Brandner, Maschinenbau-Chef der Part-Time Scientists, wie folgt: „Selbst Kugellager, die als rostfrei angeboten werden, rosten mitunter schon, wenn man sie, sagen wir mal, schief ansieht. Andere wiederum geben beim Montieren den Geist auf und vom sauberen Rundlauf will ich gar nicht erst reden. Nein, die Kugellager sind das Herzstück, ohne sie bewegt sich nichts und deshalb sind wir froh, mit GRW einen Hersteller gefunden zu haben, der uns mit den besten Lagern versorgt.“ Produkte aus dem Hause GRW werden die Part-Time Scientists neben weiteren Komponenten der Mission vom 11. bis 16. September im Space Pavilion der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) präsentieren.

Der Google Lunar X PRIZE ist ein 2007 von der X PRIZE Foundation ins Leben gerufener Wettbewerb, der mit insgesamt 30 Millionen US-Dollar dotiert ist. Ziel ist die Durchführung einer zu neunzig Prozent privat finanzierten Mondmission. Im Wettbewerb vertreten sind 25 Teams aus 16 Ländern. Der Hauptpreis von 20 Millionen US-Dollar wird an das Team ausgeschüttet, das die Vorgaben des GLXP bis spätestens 31. Dezember 2015 erfüllt hat. Sollte zuvor eine ähnliche Mission von einer staatlichen Institution durchgeführt werden, sinkt das Preisgeld auf 15 Millionen US-Dollar. Mit der Auslobung fördert Google die private Erschließung des Weltraums sowie die Entwicklung neuer, kostengünstiger Lösungen für die Raumfahrt.

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