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Deutsches GLXP-Team „Part-Time Scientists“ im Rennen um neu ausgelobte „Milestone Prizes“

05.12.201309:56 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Deutsches GLXP-Team „Part-Time Scientists“ im Rennen um neu ausgelobte „Milestone Prizes“
Teamchef Böhme bei der Premiere von „Back to the Moon for good“ (PTS/UK Space Centre/NSC Creative)
Teamchef Böhme bei der Premiere von „Back to the Moon for good“ (PTS/UK Space Centre/NSC Creative)

(openPR) Berlin, 05.12.2013. Im 2007 von der amerikanischen XPRIZE Foundation gestarteten Wettbewerb um die erste private Mondmission, dem Google Lunar XPRIZE, wurden nun die mit insgesamt 6 Millionen US-Dollar dotierten „Terrestrial Milestone Prizes“ ausgeschrieben. Diese sollen dem GLXP insgesamt zu neuem Antrieb verhelfen, indem die technisch fortgeschritteneren Teams bereits jetzt für ihre Arbeit – finanziell wie ideell – belohnt werden. Jedes der 22 teilnehmenden Teams steht vor der nicht unerheblichen Aufgabe, einen selbst konstruierten Rover auf dem Mond abzusetzen, ihn 500 Meter weit über die Oberfläche zu steuern, und ihn Bilder und Videos von der Fahrt zur Erde senden zu lassen. Eine zusätzliche Hürde liegt darin, dass die Mission laut Reglement zu neunzig Prozent privat finanziert sein muss. Seit Beginn des GLXP, so die XPRIZE Foundation, hat sich jedoch manches verändert: Der weltweite Wirtschaftsabschwung hat nicht nur die ohnehin schon bescheidene Anzahl möglicher Investoren mit entsprechender Risikofreude reduziert, sondern auch dazu geführt, dass Regierungen als einstmals dankbare Abnehmer von Technologie für die Weltraumforschung deutlich sparsamer geworden sind. Hier sollen die „Milestone Prizes“ nun Abhilfe schaffen.



Preisverdächtig sind somit drei Missionskomponenten: Für eine weltraumtaugliche Kamera können bis zu vier Teams mit dem „Imaging Subsystem Milestone Prize“ in Höhe von 250.000 US-Dollar rechnen. Ein fahrtüchtiger Rover kann ebenfalls bis zu vier Teams den „Mobility Subsystem Milestone Prize“ in Höhe von 500.000 US-Dollar einbringen. Ein einsatzfähiger Lander soll sich schließlich für bis zu drei Teams mit dem „Lander System Milestone Prize“ in Höhe von einer Million US-Dollar bezahlt machen. Um alle drei Preise hat sich das einzige deutsche Team „Part-Time Scientists“ beworben, das nicht zuletzt dank Partnern wie dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in der Entwicklung seiner Hardware weit vorangeschritten ist. Zuletzt wurde die Motoransteuerung bei Rover „Asimov“ weiterentwickelt und Strahlungstests unterzogen. Das Design des Kamerakopfes wurde so angepasst, dass eine Überhitzung der Kamera ausgeschlossen ist. Die letzten Änderungen am Lander sorgen dafür, dass der Rover sicher ausgeladen werden kann, auch wenn die Sonde nicht hundertprozentig gerade aufgesetzt hat oder wenn Steine im Weg sind.

Am 31. Dezember dieses Jahres soll feststehen, welche Teams mit ihrer Arbeit für den „irdischen“ Wettbewerb zugelassen werden. Bis Ende September 2014 können sie dann zeigen, dass ihre Pläne tragfähig sind. Das Preisgeld für die „Milestone Prizes“ wird von den 30 Millionen US-Dollar abgezogen, die Google als Gewinnsumme für den Lunar XPRIZE zur Verfügung gestellt hat. Eine gute Idee, wie Robert Böhme, Gründer des Teams „Part-Time Scientists“ findet: „Einen Teil des Preisgelds vorab an die Teams auszuschütten ist genau der richtige Schritt, um es ihnen zu ermöglichen, Teile ihrer Technologie bis zur Marktreife weiterzuentwickeln. Wir selbst wissen nur zu gut, wie schwierig es derzeit ist, Sponsoren und Investoren für die private Raumfahrt zu begeistern.“

Der Google Lunar XPRIZE ist ein 2007 von der XPRIZE Foundation ins Leben gerufener Wettbewerb, der mit insgesamt 30 Millionen US-Dollar dotiert ist. Ziel ist die Durchführung einer zu neunzig Prozent privat finanzierten Mondmission. Im Wettbewerb vertreten sind 22 Teams aus aller Welt. Mit der Auslobung fördert Google die private Erschließung des Weltraums sowie die Entwicklung neuer, kostengünstiger Lösungen für die Raumfahrt.

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