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Mit Familienfreundlichkeit gegen den Fachkräftemangel

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Staatsminister Wintermeyer
Staatsminister Wintermeyer

(openPR) Nachwuchssorgen erreichen mittelständische Unternehmen in Hessen / Experten diskutierten bei der Jahrestagung des RKW Hessen

Eschborn, 03. Juli 2012 --- Welche Möglichkeiten gibt es, um als Arbeitgeber für Mitarbeiter und Bewerber attraktiv zu sein? Diese Frage stand im Mittelpunkt der diesjährigen Jahrestagung des RKW Hessen. Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft sowie aus allen hessischen Landtagsfraktionen sprachen über die Chancen, die sich einem attraktiven Arbeitgeber bei der Rekrutierung von Mitarbeitern bieten.


Vor allem im Hinblick auf den zunehmenden Fachkräftemangel werde es immer wichtiger, sich mit einem positiven Image auf dem Arbeitsmarkt zu positionieren, betonte Michaela Schweitzer, Vorstandsmitglied des RKW Hessen. Die Beratungsorganisation für kleine und mittelständische Unternehmen unterstützt den wirtschaftsprägenden hessischen Mittelstand auch in Krisenzeiten durch gezielte Beratung. Dabei leiste es eine hervorragende und unverzichtbare Arbeit für Hessen, bestätigte Axel Wintermeyer, Staatsminister und Chef der Hessischen Staatskanzlei in seinem Grußwort.

Durch „positive Psychologie“ zum Erfolg
Gastredner aus der Wissenschaft war Prof. Dr. Rolf van Dick, Dekan des Fachbereichs Psychologie und Sportwissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Der Referent ermutigt Führungskräfte dazu, als positive Vorbilder zu fungieren. Kann sich ein Mitarbeiter an einer guten Mitarbeiterführung orientieren, wird das „Wir-Gefühl“ gestärkt. Dadurch wird der Erfolg der Firma zum persönlichen Erfolg – und somit zum Anliegen der gesamten Belegschaft, weiß der Experte.
Gute Beispiele aus der Praxis zeigten die Vorträge von zwei Referentinnen aus der Wirtschaft. Alexandra Puchta, Referentin Personal- und Organisationsentwicklung bei der Hess Natur-Textilien GmbH (Butzbach), stellte das so genannte Markenmanifest ihres Arbeitgebers vor. Für das „grüne Unternehmen“ sind Qualität und Nachhaltigkeit durch soziale Fairness obligatorisch. Der Spezialist für Naturtextilien legt hierbei besonderen Wert auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Ein zertifizierter Service für Familien habe sich besonders bewährt, so die Referentin. Schwangere Mitarbeiterinnen werden von Anfang an begleitet und persönlich beraten. Das erleichtere den Wiedereinstieg nach Ende der Elternzeit entscheidend. Die familiäre Atmosphäre innerhalb des Unternehmens führe zu einer starken Identifikation und damit zu engagierten und loyalen Mitarbeitern.
Auch Tatjana Trömner-Gelbe, Geschäftsführerin der tüfa team GmbH (Niedernhausen), betonte in ihrem Vortrag die Relevanz der Familienfreundlichkeit. Die Firmenmaxime „Begeistern statt zufriedenstellen“ bestätigte sich 2010: Der Familienbetrieb, der fünf Kfz-Prüfstellen unterhält, wurde mit dem 1. Preis als familienfreundlichstes Unternehmen im Rheingau-Taunus-Kreis prämiert. Vor allem die flexible Arbeitszeitgestaltung empfinden die zumeist männlichen Prüfingenieure als förderlich für das positive Betriebsklima.
Tatjana Trömner-Gelbe baut bei der Auswahl ihrer Mitarbeiter auch auf einen reichen Erfahrungsschatz. Ein Bewerber aus der Gruppe „50 Plus“ wurde ausgebildet und innerhalb eines Jahres zum Niederlassungsleiter ernannt. Eine Investition, die sich für das Unternehmen in jeder Hinsicht gelohnt hat. Die tüfa team GmbH profitiert vom Know-how und der Motivation ihrer Mitarbeiter.

Hessen als attraktiver Standort
Beschlossen wurde die Jahrestagung des RKW Hessen mit einer Diskussionsrunde. Die wirtschaftspolitischen Sprecher Kai Klose (Bündnis 90/Die Grünen), Jürgen Lenders (FDP) sowie die Abgeordneten der Landtagsfraktionen Günter Schork (CDU), Marius Weiß (SPD) und Dr. Ulrich Wilken (DIE LINKE) tauschten sich mit dem hessischen RKW-Geschäftsführer Sascha Gutzeit über unterschiedliche Strategien zur Bewältigung des Fachkräftemangels aus.
Großes Potential sahen alle Landtagsfraktionsmitglieder darin, Anreize für den Schritt in die Selbständigkeit zu geben. Kleinere Betriebe müssten bei Unternehmensnachfolgen und Neugründungen unterstützt werden. Dazu sei neben einer intensiven Existenzgründerberatung auch der Abbau von Bürokratie notwendig. So könne der attraktive Standort Hessen effizient genutzt werden.

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