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UMSORGE berichtet: Die private Pflegefürsorge soll gefördert werden

14.06.201218:43 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Das Bundeskabinett hatte Anfang Juni auf den Weg gebracht, dass private Pflege-Zusatzversicherungen zukünftig mit 5 Euro im Monat vom Staat gefördert werden. Mit dem staatlichen Zuschuss zur privaten Pflegeversicherung können sich nach den Worten von FDP-Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr auch Geringverdiener fortan mit überschaubaren Beiträgen eine Altersvorsorge aufbauen.


Die „Riester-Rente“, initiiert vom früheren SPD-Bundesarbeitsminister Walter Riester, ist längst Teil des allgemeinen Sprachgebrauchs. Mehr als 15 Millionen Bundesbürger "riestern".
Nach diesem Vorbild soll es nun auch für die private Pflegezusatzversicherung staatliche Zuschüsse geben. Geringverdiener und Familien erhalten hingegen nicht wie bei der Riester-Rente besondere Vergünstigungen.
Mit den beschlossenen Zusatzversicherungen will man die Lücke schließen, die im Pflegefall droht. Die gesetzliche Pflegeversicherung deckt das finanzielle Risiko nämlich nur teilweise ab. 1550 Euro im Monat zahlen die Krankenkassen für einen Heimplatz bei Pflegestufe 3. Für die häusliche Pflege und für die Pflegestufen 1 und 2 gibt es noch weniger finanzielle Unterstützung. Nur reichen selbst diese 1500 Euro in den seltensten Fällen. Ein vernünftiger Heimplatz ist unter 3000 Euro im Monat kaum zu finden.
Im Detail bedeutet diese Reform, dass jeder Erwachsene ab 2013 einen staatlichen Zuschuss von fünf Euro im Monat erhält, wenn er eine private Pflegezusatzversicherung abschließt. Unabhängig vom Einkommen gibt der Staat 60 Euro jedem Versicherten im Jahr hinzu. Voraussetzung ist allerdings, dass der Versicherte selbst mindestens 120 Euro im Jahr für seine Police bezahlt. Darüber hinaus muss man als Mindestleistung in der höchsten Pflegestufe 3 mindestens 600 Euro im Monat beziehen. Die Versicherungen dürfen laut Bahr weder einen Bewerber ablehnen noch eine Gesundheitsprüfung verlangen.
Naturgemäß lässt die Kritik einer derartigen Reform nicht lang auf sich warten. Dieses Mal fällt sie allerdings ungewöhnlich scharf aus und kommt von so manch unvermuteter Seite.
Der Chef des Bundes der Versicherten Axel Kleinlein bescheinigt der Reform eine „gigantische Verschwendung von Steuergeldern“. Gesunde Menschen würden auch weiterhin die günstigeren, bereits heute erhältlichen Angebote abschließen, meint der Versicherungsmathematiker. Kranke und Menschen mit einem hohen Pflegerisiko werden den „Pflege-Bahr“ nutzen. Daraus folgt: Die Versicherer müssten zusätzliche Risikozuschläge in die Prämien mit einkalkulieren, die Policen für die geförderten Versicherungen würden deutlich kostspieliger als die gebräuchlichen Angebote.
Diese Versicherungsarten sind gegenwärtig sehr gefragt. Etwa 1,9 Millionen Menschen haben schon eine private Pflegezusatzversicherung, davon haben sich knapp 1,7 Millionen für eine Tagegeldversicherung entschieden. Das ist die Variante, die der Staat zukünftig finanziell fördern will.
Für viele Pflegebedürftige kommt diese Reform viel zu spät. Zusätzlich zu den ambulanten Pflegediensten nehmen die Menschen immer mehr eine 24-Stunden-Pflege in Anspruch. Beim Pflegevermittlungsportal „UMSORGE“ werden regelmäßig Kundenbefragungen und Bedarfsanalysen durchgeführt. Das Ergebnis: Freundlichkeit, Fürsorge und Zuverlässigkeit nennt ein Großteil der älteren Kunden übrigens bei der Befragung als wichtigster Qualitätspunkt, weit vor der fachlichen Kompetenz. Dazu die „UMSORGE“ -Geschäftsleitung Monika Walczak: „Wir bitten einmal im Monat sowohl unsere Kunden als auch die zuständigen Pfleger, einen Fragebogen auszufüllen. Diese Ergebnisse werden anonymisiert erfasst und geben beidseitig Aufschluss über viele Befindlichkeiten und Ansichten aus dem Bereich der Pflege. Die Pflegezusatzversicherung ist in jedem Fall ein Schritt in die richtige Richtung. Es müssen aber noch weitere Neuerungen in der Branche kommen. Beispielsweise müssen die Löhne für die Pfleger deutlich nach oben angepasst werden. Veränderungen in der Gesellschaft müssen sich auch in der Wirtschaft widerspiegeln.“

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