(openPR) • Mittelstand setzt verstärkt auf Factoring
• Kooperation mit den Sparkassen positiv für das Neukundengeschäft
• Sehr gute Entwicklung im Inlands- und Exportgeschäft
• Kernkapitalquote von 8,9 Prozent
• Neues Büro in Berlin eröffnet
Der fortgesetzte Konjunkturaufschwung in Deutschland führte bei der Deutschen Factoring Bank, Bremen, im vergangenen Jahr zu einem starken Wachstum. So stieg das angekaufte Umsatzvolumen des Factoring-Dienstleisters um 26 Prozent auf 8,86 Mrd. Euro (2010: 7,06 Mrd. Euro). Kräftig zulegen konnte das zur Sparkas-sen-Finanzgruppe gehörende Institut sowohl im Bestandskundengeschäft als auch bei den Neukunden: „Insbesondere beim Neukundengeschäft ist die Kooperation mit den Sparkassen wiederholt die treibende Kraft gewesen", betont Hendrik Harms, Geschäftsführer der Deutschen Factoring Bank.
Besonders erfreulich: Mit dem erzielten Umsatzplus und einem Jahresergebnis von 22,2 Mio. Euro nach Gewerbesteuer liegt die Deutsche Factoring Bank über der Pla-nung und verbuchte das beste Ergebnis ihrer 41-jährigen Unternehmensgeschichte. 7,2 Mio. Euro werden an die Gesellschafter ausgeschüttet, die restlichen 15 Mio. Eu-ro dienen der Bildung von Gewinnrücklagen zur Stärkung des Eigenkapitals. Mit ei-nem Kernkapital von 8,9 Prozent der Risikoaktiva (elf Prozent für das gesamte Ei-genkapital) erfüllt das Institut heute bereits weitgehend die Kapitalregeln nach Basel III.
Vor allem mittelständische Unternehmen setzen verstärkt auf Factoring als Instru-ment zur Finanzierung ihrer Betriebsmittel und zur Absicherung von Zahlungsausfäl-len im In- und Ausland. Eine Entwicklung, die sich auch im Geschäft der Deutschen Factoring Bank zeigt, deren Kunden aus über 50 verschiedenen Wirtschaftszweigen stammen. Der Anteil des internationalen Geschäfts am Gesamtumsatz blieb zwar unverändert bei 25 Prozent. Allerdings stieg der Umsatz im Inland um 26 Prozent, während das Exportgeschäft sogar um 30 Prozent wuchs. „Angesichts der aktuellen Lage auf den Wirtschafts- und Finanzmärkten bietet sich Factoring als wirksamer Stabilisator für den Liquiditätshaushalt an", so Harms.
Der durchschnittliche Wert der angekauften Forderungen stieg mit 1.445 Euro im Inlands-Factoring, 3.391 Euro im Export-Factoring und 14.363 Euro im Import-Factoring leicht an. Die Anzahl der von der Bank bearbeiteten Rechnungen und offe-nen Posten nahm mit 5,2 Mio. Stück um elf Prozent zu. Ein leichtes Plus gab es bei der durchschnittlichen Laufzeit der erworbenen Forderungen. Sie betrug im vergan-genen Jahr 42 Tage (2010: 38).
„Vor allem das wachsende Geschäft mit dem Mittelstand ist der entscheidende Grund, warum wir uns künftig bei unseren Factoring-Dienstleistungen noch intensiver auf regionale Nähe konzentrieren“, unterstreicht Harms. So hat die Deutsche Facto-ring Bank ihr Vertriebsnetz zum Jahreswechsel erweitert. Mit einem neuen Büro in Berlin engagiert sich das Institut verstärkt in den ostdeutschen Bundesländern.
Auch für 2012 ist die Geschäftsführung angesichts der gesamtwirtschaftlichen Rah-menbedingungen positiv gestimmt und geht von einem moderaten Wachstum aus.
Hintergrund
Beim Factoring verkaufen Unternehmen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen vor deren Fälligkeit an ein Factoring-Institut (Factor). Dieser sichert die Liquidität seines Klienten, indem er ihm die offenen Forderungen sofort nach Rechnungsstellung gutschreibt. Für seine Leistungen erhält der Factor bankübliche Zinsen und eine Gebühr. Die Deutsche Factoring Bank zählt zu den führenden Instituten der Branche und ist Teil der Sparkassen-Finanzgruppe. Neben der Zentrale in Bremen ist sie mit Büros in Berlin, Bielefeld, Frankfurt/Main, München, Solingen und Stuttgart vertreten.


