(openPR) Die Deutsche Factoring Bank, Bremen, hat ihren stabilen Wachstumskurs der vergangenen Jahre auch im Geschäftsjahr 2012 erfolgreich fortgesetzt.
So steigerte das Institut seinen Umsatz gegenüber 2011 um 11,7 Prozent auf 9,9 Milliarden Euro. Damit hebt sich das Wachstum der Bank erfreulich von der Entwicklung des deutschen Factoring-Marktes ab, der mit einem Umsatzvolumen von rund 157 Milliarden. Euro nahezu unverändert blieb. Deutliche Zuwächse erzielte die Bank dabei sowohl im Inlandsgeschäft mit einem Plus von 12,3 Prozent auf 7,5 Milliarden Euro als auch im Importgeschäft mit einem Plus von 8 Prozent auf 503 Millionen Euro sowie im Export mit einem Plus von 10,7 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro.
Wie die Geschäftsführer der Bank, Hendrik Harms (Sprecher), und sein Kollege Uwe Müller jetzt mitteilten, belief sich der Anteil des Inlandsgeschäftes am Gesamtumsatz auf 75 Prozent. „Wir sehen uns insgesamt damit auf gutem Wege, unseren profitablen Wachstumskurs der vergangenen Jahre fortzusetzen und die Deutsche Factoring Bank noch stärker als leistungsstarken Verbundpartner der deutschen Sparkassen im Dienste der mittelständischen Wirtschaft zu positionieren“, so die beiden Geschäftsführer bei Vorlage der Unternehmenszahlen.
Die Anzahl der von der Bank bearbeiteten Rechnungen und offenen Posten wuchs mit rund 7 Prozent nahezu im Gleichklang mit dem Gesamtumsatz. Auch der durchschnittliche Wert der gekauften Forderungen zeigte sich mit 1.520 Euro im Inlands-Factoring, 3.458 Euro im Export-Factoring und 15.555 Euro im Import-Factoring nur wenig verändert. Die durch-schnittliche Laufzeit der Forderungen stieg gegenüber 2011 moderat von 39 auf 41 Tage.
Das Betriebsergebnis der Deutschen Factoring Bank liegt mit 30,4 Millionen Euro auf dem Niveau des sehr guten Vorjahresergebnisses. Der Jahresüberschuss beläuft sich auf 24,2 Millionen Euro und liegt damit um 9 Prozent über Vorjahr. Die Bank wird davon 13,2 Millionen Euro in die Gewinnrücklagen einstellen, um die Substanz der Bank zu stärken. Mit einer Kernkapitalquote von 9 Prozent werden die Anforderungen von Basel III bereits jetzt erfüllt.
Auch für 2013 geht die Geschäftsführung angesichts der konjunkturellen Rahmendaten von einer positiven Entwicklung aus und sieht die 1971 gegründete Bank für weiteres Wachstum gut aufgestellt.
Produktportfolio erweitert: Re-Factoring für Sparkassen
Als Mitglied der Sparkassen-Finanzgruppe ist es ein erklärtes Ziel der Deutschen Factoring Bank, die ohnehin enge Zusammenarbeit mit den Sparkassen noch weiter zu intensivieren. Aus diesem Grund hat das Institut sein Produktportfolio erweitert: Re-Factoring ist eine neue Factoring-Lösung, die ausschließlich für Sparkassen bestimmt ist – und die in Kooperation mit den Sparkassen entstanden ist.
Beim Re-Factoring tritt die Deutsche Factoring Bank gegenüber dem Forderungsverkäufer nicht als Factor in Erscheinung. Vielmehr erwirbt die Sparkasse die Forderungen und veräußert sie unverzüglich weiter an die Deutsche Factoring Bank, die das Ausfallrisiko trägt. Der Vorteil für die Sparkasse liegt darin, dass sie einen erhöhten Finanzierungsbedarf ihrer Kunden unproblematisch decken kann, ohne dass es notwendig ist, bestehende Kreditlinien auszuweiten. Gerade vor dem Hintergrund der infolge von Basel III steigenden Anforderungen an die Unterlegung von Kreditgeschäften mit Eigenkapital eröffnet das Re-Factoring den Sparkassen interessante Möglichkeiten den Finanzierungsbedarf ihrer Kunden zu decken.
„Mit dieser innovativen Factoring-Lösung können sich die Sparkassen im Firmenkundengeschäft positiv vom Wettbewerb abheben, ihre Ertragsbasis ausbauen und ihre Rolle als Problemlöser einmal mehr unter anderem als Akquisitionsinstrument einsetzen“, so Hendrik Harms.




