(openPR) - Geschäfte mit Neukunden nehmen überproportional zu
- Zusammenarbeit mit Sparkassen intensiviert
- Intensivierung der Geschäftsbeziehungen mit der Türkei
Kaum eine andere Finanzdienstleistung ist in Deutschland in den letzten Jahren so stark gewachsen wie Factoring – also der Verkauf von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen vor deren Fälligkeit an ein Factoring-Institut. Gerade für mittelständische Unternehmen spielt dieses Instrument als Baustein im Finanzierungsmix eine zunehmend wichtigere Rolle. Vor diesem Hintergrund konnte die Deutsche Factoring Bank ihren stabilen Wachstumskurs der vergangenen Jahre trotz einer mäßigen konjunkturellen Entwicklung in Deutschland (BIP +0,5 %) auch im Geschäftsjahr 2013 erfolgreich fortsetzen.
So steigerte das Bremer Institut seinen Umsatz gegenüber 2012 um 5,6 Prozent auf 10,46 Milliarden Euro. „Das ist eine solide Zunahme, die auch das Vertrauen unserer Kunden in die Qualität unser Leistung belegt“, teilten die Geschäftsführer der Bank, Hendrik Harms (Sprecher) und sein Kollege Uwe Müller, jetzt bei der Vorlage der Jahresbilanz mit.
Treiber dieses Wachstums waren die Umsätze mit den in den letzten beiden Geschäftsjahren gewonnenen Neukunden: „Während die Umsätze mit den Bestandskunden und im Korrespondentengeschäft konjunkturbedingt leicht zurückgingen, haben neu akquirierte Kunden uns einen Zuwachs von 1,22 Milliarden Euro beschert“, erläutert Hendrik Harms und ergänzt: „Als wichtigste Stütze für unser Neukundengeschäft hat sich auch 2013 die Zusammenarbeit mit den deutschen Sparkassen bewiesen. Nachdem wir mit diesen vor kurzem eine neue Rahmen-Kooperationsvereinbarung getroffen haben, ist diese Zusammenarbeit inzwischen sogar noch intensiver geworden.“
Anteil des Auslandsgeschäfts wächst auf über 25 Prozent
Deutliche Umsatzzuwächse erzielte die Deutsche Factoring Bank sowohl im Inlands- als auch im Auslandsgeschäft: Während sich das Geschäft innerhalb Deutschlands mit einem Plus von 4,7 Prozent auf 7,83 Milliarden Euro erhöhte, legte das internationale Geschäft um 8,5 Prozent auf 2,63 Milliarden Euro zu. Damit stieg der Anteil der internationalen Aktivitäten am Gesamtumsatz im Jahr 2013 auf 25,2 Prozent (Vorjahr 24,4 Prozent).
Zur engeren Begleitung von Exporten aus der Türkei nach Deutschland nutzt die Deutsche Factoring Bank seit Beginn dieses Jahres die Repräsentanz der Landesbank Berlin in Istanbul. Die Landesbank Berlin ist an der Deutschen Factoring Bank beteiligt. Ihr Repräsentant in der Türkei, Berkan Tamer, steht den türkischen Export-Factors als erster Ansprechpartner für die Abwicklung der Geschäfte zur Verfügung. Die erste Resonanz auf diese Intensivierung der Kundenbetreuung verlief sehr vielversprechend.
Mit 5,7 Millionen Stück ist die Anzahl der von der Bank bearbeiteten Rechnungen und offenen Posten um rund 4,2 Prozent und damit in ähnlicher Größenordnung wie der Gesamtumsatz gewachsen. Die durchschnittliche Laufzeit der Forderungen betrug unverändert 41 Tage.
Die Ertragslage der Deutschen Factoring Bank zeigt weiterhin ein sehr freundliches Bild. Für 2013 weist das Betriebsergebnis vor Risiko einen Betrag von 31,96 Millionen Euro aus, womit das Vorjahresresultat um 5,2 Prozent übertroffen wird. Der Jahresüberschuss beläuft sich auf 22,66 Millionen Euro. Die Bank wird davon 11,33 Millionen Euro in die Gewinnrücklagen einstellen, um die Substanz der Bank zu stärken. Mit einer Kernkapitalquote von 9,49 Prozent werden die Anforderungen von Basel III bereits jetzt erfüllt.
Die stabile Marktposition der Deutschen Factoring Bank kommt auch in dem guten Rating-Ergebnis „AA-“ (stabiler Ausblick) zum Ausdruck, das die GBB-Rating Gesellschaft für Bonitätsbeurteilung mbH ermittelt hat. Darin heißt es unter anderem: „Als dem Verbund der Sparkassen zugehörige Gesellschaft ist die Deutsche Factoring mit einem Marktanteil von ca. 6 Prozent einer der größten Anbieter von Factoring-Leistungen. Dabei scheint das Vertriebspotenzial durch die Nähe zur Sparkassenorganisation noch nicht ausgeschöpft zu sein. Angesichts des Preisverfalls und der Wettbewerbsintensität auf dem Factoring-Markt könnte dieses Potenzial jedoch erheblich weiter an Bedeutung gewinnen.“
„Insgesamt sehen wir uns weiter auf gutem Wege, unseren profitablen Wachstumskurs der vergangenen Jahre fortzusetzen und die Deutsche Factoring Bank noch stärker als leistungsstarken Verbundpartner der deutschen Sparkassen im Dienste der mittelständischen Wirtschaft zu positionieren“, so Hendrik Harms und Uwe Müller.
Angesichts der von der Deutschen Bundesbank prognostizierten konjunkturellen Erholung für das Jahr 2014 (BIP +1,5 %) und der starken Umsatzzuwächse im Geschäft mit Neukunden gehen die Geschäftsführer der 1971 gegründete Bank davon aus, dass sich das solide Wachstum auch im laufenden Geschäftsjahr fortsetzen wird. Dazu dürfte neben dem weiter auf Rekordkurs liegenden deutschen Außenhandel die anspringende Binnenkonjunktur beitragen.




