(openPR) Der PARITÄTISCHE Wohlfahrtsverband Hamburg begrüßt den Antrag der SPD-Bürgerschaftsfaktion, die sich für mehr Stellen im Bundesfreiwilligendienst ausspricht. Der PARITÄTISCHE fordert den Hamburger Senat auf, sich auf Bundesebene für ein Ende des Einstellungsstopps und eine Ausweitung der Plätze im Bundesfreiwilligendienst stark zu machen. Das Bundesfamilienministerium hatte im Januar einen Einstellungsstopp verhängt, da die bundesweit zur Verfügung stehenden 35.000 Plätze bereits besetzt sind.
„Während am Anfang noch händeringend Freiwillige gesucht wurden, können wir Interessenten seit Januar nicht mehr vermitteln, sondern nur noch auf Wartelisten setzen“, sagt Joachim Speicher, Geschäftsführer des PARITÄTISCHEN Hamburg. Zusätzlich zu den 100 besetzten Stellen in den 345 Mitgliedsorganisationen könnte der PARITÄTISCHE umgehend weitere 150 Bundesfreiwillige vermitteln.
„Der Einstellungsstopp ist ein Desaster für das soziale Bürgerengagement“, so Speicher, „wir sind gezwungen, das Engagement der Frauen und Männer für das Gemeinwohl auszubremsen. Vor allem junge Menschen, die den Übergang von der Schule zur Ausbildung oder zum Studium auf diesem Weg sinnvoll nutzen wollten, stehen nun auf der Straße und müssen die Leerzeiten überbrücken.“
Die Pläne des Bundesfinanzministers, die Bezüge der Bundesfreiwilligen zukünftig besteuern zu wollen, sei darüber hinaus ein völlig falsches Signal. Joachim Speicher: „Statt Geld in die Bürokratie zu pumpen, sollte mehr Geld für den dringenden Ausbau des Bundesfreiwilligendienstes zur Verfügung gestellt werden.“











