(openPR) Neudietendorf 21/11/2007 Mit überwältigender Mehrheit hat die Mitgliederversammlung des PARITÄTISCHEN Thüringen die PARITÄTISCHE BuntStiftung gegründet. Oberstes Ziel ist der Ausbau von Bürgerbeteiligung und Forschungsvernetzung. Erste Stiftungspräsidentin wird die Geschäftsführerin des Lebenshilfewerkes Weimar-Apolda, Evemarie Schnepel. Zum Stiftungsdirektor wurde der Landesgeschäftsführer des PARITÄTISCHEN, Reinhard Müller, berufen. Als neuen Vorstandsvorsitzenden des PARITÄTISCHEN Thüringen wählten die Mitgliedsorganisationen den Geschäftsführer des Deutschen Pflegeverbandes, Rolf Höfert.
Die bisherige Vorsitzende des PARITÄTISCHEN, Jelka Wetzel, künftig aktiv im Stiftungsrat, betonte in ihrer Rede Aufgaben und Ziele der BuntStiftung: „Nach der Wende ist es gelungen, mit dem Engagement von Bürgerinnen und Bürgern eine plurale Vereins- und Trägerlandschaft in Thüringen aufzubauen, die gerade im PARITÄTISCHEN mit seinen mehr als 300 Mitgliedsorganisationen beispielhaft abgebildet ist. Wir erleben heute bei einigen politisch Verantwortlichen den Hang, soziale Leistungen wieder zu verstaatlichen. Dies ist nicht hinnehmbar und zerstört Initiative und Selbstorganisation. Die BuntStiftung wird das Erreichte unterstützen und weiterentwickeln, auch und gerade im Zusammenhang mit Forschung und Wissenschaft. Eine Stiftung bietet darüber hinaus engagierten Menschen die Möglichkeit sich zu beteiligen, mit Wissen, Kompetenz und auch Stiftungsgeldern und so Leuchttürme des Bürgerengagements zu schaffen.
Der Landesgeschäftsführer des PARITÄTISCHEN und neuer Stiftungsdirektor der BuntStiftung, Reinhard Müller, verweist auf das weit gefächerte Bemühen um die intensive Zusammenarbeit von Forschung und verbandlicher Praxis in der Bewältigung der Zukunftsaufgaben der Sozialwirtschaft, die der PARITÄTISCHE Thüringen allein im laufenden Jahr auf den Weg gebracht hat. Als Beispiel nannte er die Bereiche innovative Beschäftigungsmodelle, die Bildungsarbeit oder die Sozialplanung. Hier biete die BuntStiftung eine ideale verbandsübergreifende Dialogplattform der Weiterentwicklung einer sozialen und demokratischen Zivilgesellschaft.
Andere gesellschaftliche Kräfte, wie Parteien und Gewerkschaften, aber auch Bürgerinitiativen lädt Reinhard Müller zur Mitarbeit ein: "Wir brauchen aktive Netzwerke, in denen jede und jeder Verantwortung übernimmt. Die politisch Verantwortlichen sind nicht aufgerufen, Gesellschaft zu gestalten. Ihre Aufgabe ist es, für die notwendigen Rahmenbedingungen zu sorgen, in denen sich Gesellschaft entwickeln kann.“
Die neu gegründete BuntStiftung wird vom Stiftungsvorstand (Präsidentin und Direktor) geführt und von einem Stiftungsrat kontrolliert. Ein drittes Organ, der Stifterkreis, besteht aus potentiellen Zustiftern, die der Stiftung darüber hinaus wertvolle Impulse liefern.
PARITÄTISCHER Wohlfahrtsverband Thüringen
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Christian Stadali
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Der PARITÄTISCHE Thüringen ist einer der großen Dachverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Thüringen.
Seine Grundsätze sind „Toleranz-Vielfalt-Offenheit“.







