openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Der PARITÄTISCHE Hamburg fordert: ALG II und Sozialhilfe müssen an steigende Preise angepasst werden

01.08.200716:48 UhrVereine & Verbände

(openPR) Der PARITÄTISCHE Wohlfahrtsverband Hamburg e.V. fordert anlässlich der angekündigten Preiserhöhungen für Lebensmittel eine Erhöhung der Grundsicherungsleistungen. Bereits heute ist nach Berechnungen des Verbandes der Regelsatz bei Hartz IV um rund 20 Prozent zu niedrig bemessen, um Grundbedürfnisse wenigstens auf bescheidenem Niveau abdecken zu können. „Der derzeit geltende Satz von 347 Euro reicht nicht aus, um Armut zu verhindern, sondern treibt Menschen in soziale Not“, sagt Richard Wahser, Vorstandsvorsitzender des PARITÄTISCHEN Hamburg, „steigende Preise bei gleichbleibenden Leistungen führen zu noch mehr Armut und Unterversorgung.“

Die jährliche Fortschreibung der Hartz-IV-Regelsätze müsse sich wieder an den Lebenshaltungs-kosten orientieren und nicht an der Entwicklung des Rentenwerts, wie derzeit praktiziert. Die Fortschreibung der Regelsätze aufgrund der Rentenentwicklung bedeute, dass diese bis mindestens 2009 faktisch eingefroren seien, kritisiert der Verband.

„Während Politik und Wirtschaft den Aufschwung feiern, werden Hilfebedürftige immer weiter ins Abseits gedrängt“, so Wahser. Der PARITÄTISCHE fordert den Gesetzgeber auf, eine künftige Anpassung der Regelsätze an die Lebenshaltungskosten sicherzustellen. Zudem müsse ein Be-messungssystem erarbeitet werden, das die unterschiedlichen Bedürfnisse von Erwachsenen und Kindern sachgemäß abbilde. Derzeit wird der Regelsatz der Kinder von dem der Erwachsenen abgeleitet.

Der PARITÄTISCHE Hamburg bekräftigt seine Forderung, einmalige Leistungen für Kinder – z.B. zur Einschulung – wieder einzuführen, die mit der Arbeitsmarktreform Hartz IV gestrichen wurden.
Nach einer Expertise des Verbandes wird bei gegebener Rechtslage die Kaufkraft der Hartz-IV-Leistungen drastisch abnehmen. Die steigenden Lebenshaltungskosten werden dafür sorgen, dass die Regelsätze von derzeit 347 Euro für einen Erwachsenen und 208 Euro für ein Kind bis 2012 nur noch rund 316 beziehungsweise 190 Euro wert sein werden.

Christian Böhme
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Der PARITÄTISCHE Wohlfahrtsverband Hamburg e.V.
Wandsbeker Chaussee 8
22089 Hamburg

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 149729
 140

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Der PARITÄTISCHE Hamburg fordert: ALG II und Sozialhilfe müssen an steigende Preise angepasst werden“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Paritätischer Wohlfahrtsverband

Bild: Gedenkveranstaltung für Opfer rechter Gewalt | 23. März 2012, 18-20 Uhr, Friedenskirche AltonaBild: Gedenkveranstaltung für Opfer rechter Gewalt | 23. März 2012, 18-20 Uhr, Friedenskirche Altona
Gedenkveranstaltung für Opfer rechter Gewalt | 23. März 2012, 18-20 Uhr, Friedenskirche Altona
„Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist." Unter diesem Titel laden der PARITÄTISCHE Wohlfahrtsverband Hamburg und über 30 Migrantenorganisationen gemeinsam zu einer Gedenkveranstaltung für die Opfer rechter Gewalt in die Friedenskirche Altona (Otzenstraße 19). Beginn der Veranstaltung am 23. März ist um 18 Uhr. Neben der Witwe des 1985 in Hamburg ermordeten Ramazan Avci kommen auch Migrantenorganisationen wie die Türkische Gemeinde und der Afrikabund zu Wort. Die Gedenkveranstaltung findet im Rahmen der Aktionswoche „Hamb…
Bild: Der PARITÄTISCHE fordert den Ausbau des BundesfreiwilligendienstesBild: Der PARITÄTISCHE fordert den Ausbau des Bundesfreiwilligendienstes
Der PARITÄTISCHE fordert den Ausbau des Bundesfreiwilligendienstes
Der PARITÄTISCHE Wohlfahrtsverband Hamburg begrüßt den Antrag der SPD-Bürgerschaftsfaktion, die sich für mehr Stellen im Bundesfreiwilligendienst ausspricht. Der PARITÄTISCHE fordert den Hamburger Senat auf, sich auf Bundesebene für ein Ende des Einstellungsstopps und eine Ausweitung der Plätze im Bundesfreiwilligendienst stark zu machen. Das Bundesfamilienministerium hatte im Januar einen Einstellungsstopp verhängt, da die bundesweit zur Verfügung stehenden 35.000 Plätze bereits besetzt sind. „Während am Anfang noch händeringend Freiwillige …

Das könnte Sie auch interessieren:

Zum Internationalen Frauentag: Zugang zu Verhütung darf nicht vom Wohnort abhängen
Zum Internationalen Frauentag: Zugang zu Verhütung darf nicht vom Wohnort abhängen
… Internationalen Frauentag am 8. März 2010 weist der pro familia-Bundesverband darauf hin, das Frauen in Deutschland durch die Nichtberücksichtigung von Verhütungskosten im Regelsatz für Sozialhilfe und Alg II benachteiligt sind. Auch sind für Frauen mit geringem oder keinem Einkommen die Wahlmöglichkeiten in Bezug auf Verhütung deutlich eingeschränkt. Methoden …
Bild: Grossraum Stuttgart; Behindertenhilfe aktuell:  Gut betreut leben e.V. organisiert EinkaufserviceBild: Grossraum Stuttgart; Behindertenhilfe aktuell:  Gut betreut leben e.V. organisiert Einkaufservice
Grossraum Stuttgart; Behindertenhilfe aktuell: Gut betreut leben e.V. organisiert Einkaufservice
… zur Verfügung - also auch Mitbürgern ohne Behinderung, die noch nicht im Seniorenalter sind. Der Preis für die Besorgung der Einkaufwünsche beträgt bei Rentnern und Menschen, die Sozialhilfe oder ALG II beziehen 5,00 € bis zu einem Einkaufpreis von 100,00 €. Erwerbstätige ohne Anspruch auf Sozialhilfe können sich für 10,00 € beliefern lassen. Auch Eilbestellungen …
Bundesagentur für Arbeit zieht Notbremse
Bundesagentur für Arbeit zieht Notbremse
… ist nicht geklärt, und die Kommunen befürchten Mehrbelastungen in Milliardenhöhe statt der zugesicherten Einsparungen. Durch die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe sollten Verwaltungskosten gespart und die Chancen für Langzeitarbeitslose verbessert werden. Rot-grün hat sich mit dieser anspruchsvollen Maßnahme überfordert. Das Optionsgesetz …
NIEBEL: Arbeitsmarktreform: Besser Trippelschritte als gar nicht
NIEBEL: Arbeitsmarktreform: Besser Trippelschritte als gar nicht
… aber nicht verwässert werden, wie wir es bei Hartz I und II erlebt haben. Die FDP wird die rot-grüne Koalition bei der Zusammenführung der Arbeitslosen- und der Sozialhilfe unterstützen. Ein Trippelschritt ist besser als gar keine Bewegung. Aber die Kommunen müssen die Verantwortung und die Trägerschaft für die neue Leistung ALG II bekommen. Dort ist …
Links-Partei = Bürgerrechts-Partei
Links-Partei = Bürgerrechts-Partei
… leben können! Das ist die wesentliche Botschaft! 2. Bürgerrechte Nun komme ich zu „Hartz IV“. „Hartz IV“ ist unsozial und ungerecht, das ist unstrittig. Ein Beispiel nur: Der Paritätische Wohlfahrtsverband hat diese Woche belegt: Seit Hartz IV in Kraft ist, steigt die Kinderarmut deutlich. Das ist ein schlimmer Beleg für das Scheitern von Rot-Grün. Aber …
Rechtsanwalt Sönke Nippel - Anwalt für Sozialrecht in Remscheid
Rechtsanwalt Sönke Nippel - Anwalt für Sozialrecht in Remscheid
… in fünf Kategorien, dem Allgemeinen Sozialrecht, dem Recht der Arbeitsförderung, dem Sozialversicherungs- und dem Schwerbehindertenrecht sowie dem Bereich der Sozialhilfe. In der Kategorie Allgemeines Sozialrecht werden allgemeine sozialrechtliche Verfahrensregeln, die Zuständigkeiten von Sozialgerichten, die Rückforderung von Leistungen sowie Fragen …
LÄMMkom-Kunden kostenlos mit Rechtswissen zum Sozialleistungsrecht versorgt
LÄMMkom-Kunden kostenlos mit Rechtswissen zum Sozialleistungsrecht versorgt
… trifft auch die Sozialleistungen: Das Elterngeld wird bei einem Einkommen über 1200 Euro monatlich auf 65 % abgesenkt und Beziehern von SGB II-, Sozialhilfe oder Kinderzuschlagsleistungen auf diese Fürsorgeansprüche angerechnet. Der befristete Zuschlag nach § 24 SGB II wird zum 1.1.2011 genauso ersatzlos gestrichen wie die Rentenversicherungspflicht …
Bild: Beratungshilfe – Was ist das?Bild: Beratungshilfe – Was ist das?
Beratungshilfe – Was ist das?
… und des Ordnungswidrigkeitenrechts wird nur Beratung gewährt. Durch die Beratungshilfe soll es Bürgern mit geringem Einkommen (oder auch Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld II bzw. Sozialhilfe) ermöglicht werden, sich von Rechtsanwälten beraten und vertreten zu lassen. Die Beratungshilfe ist Hilfe für die Wahrnehmung von Rechten außerhalb eines gerichtlichen …
Bild: Schulbeginn und die Sorgen von Eltern mit ALGII beginnenBild: Schulbeginn und die Sorgen von Eltern mit ALGII beginnen
Schulbeginn und die Sorgen von Eltern mit ALGII beginnen
… Regelsatzes bestreiten müssen. Eine Belastung, die neben anderer Kosten eine enorme Zumutung für Kinder aus ALG II Haushalten ist. Zu Zeiten der ehemaligen Sozialhilfe waren Kinder diesbezüglich besser gestellt. Ob von Regierungsseite hier noch unbürokratisch schnell Abhilfe geschaffen wird, bleibt mahnend abzuwarten. Weitere Informationen, Tipps und aktuelle …
Bild: Der PARITÄTISCHE Hamburg fordert Rechtssicherheit für KitasBild: Der PARITÄTISCHE Hamburg fordert Rechtssicherheit für Kitas
Der PARITÄTISCHE Hamburg fordert Rechtssicherheit für Kitas
Der PARITÄTISCHE Wohlfahrtsverband Hamburg e.V. reagiert mit Sorge auf die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts, die Kita Reventlowstraße vorläufig zu schließen. „Die Rechtslage für Kitas ist nach wie vor unklar“, so der Verband, „weitere Klagen sind zu befürchten.“ Währenddessen rufen die vielbefahrene Straße vor der Haustür, startende und landende …
Sie lesen gerade: Der PARITÄTISCHE Hamburg fordert: ALG II und Sozialhilfe müssen an steigende Preise angepasst werden