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Presseinformation
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Aus Klienten werden Kunden: das Persönliche Budget kommt!
Das PARITÄTISCHE Kompetenzzentrum Persönliches Budget hat seine Arbeit aufgenommen. Das Angebot der Informations- und Dokumentationsstelle richtet sich an hilfebedürftige Menschen und ihre Angehörigen als Budgetnehmer sowie an soziale Dienste und Einrichtungen mit ihren Fachkräften als Leistungsanbieter.
Nach den neuen Regelungen im Sozialgesetzbuch (SGB IX, XI und XII) können Menschen mit gesetzlichen Hilfeansprüchen nicht wie bisher pauschalierte Sachleistungen, sondern ein individuell berechnetes Persönliches Budget bekommen. Mit diesem Geld — oder mit Gutscheinen — können sie dann — oder Angehörige und Betreuer — die erforderlichen Hilfen selbst auswählen und bezahlen. Die Idee: Aus Klienten sollen Kunden werden, die durch ihre Selbstzahlerrolle mehr Einfluss auf die Ausgestaltung der Hilfe haben.
Die neuen Regelungen werfen sowohl für die Budgetnehmer als auch für die Leistungsanbieter viele Fragen auf. Behinderte oder pflegebedürftige Menschen sehen sich plötzlich in der Rolle, selbst verantwortlich zu sein für die Organisation ihrer lebensnotwendigen Hilfen. Und den Trägern sozialer Dienste und Einrichtungen stellen sich neue Anforderungen an die Personalplanung, an die Preisgestaltung und an das Marketing.
Das PARITÄTISCHE Kompetenzzentrum Persönliches Budget will angesichts dieser sozialpolitischen Umbruchssituation bei der Suche nach fachlich angemessenen und wirtschaftlich tragfähigen Lösungen helfen. In bundesweiten und regionalen Fachtagungen werden in- und ausländische Erfahrungen mit dem Persönlichen Budget dokumentiert und analysiert. Eine per Internet frei zugängliche Website sammelt in einer Datenbank aktuelle Informationen und Grundlagenartikel zum Persönlichen Budget. Das PARITÄTISCHE Kompetenzzentrum Persönliches Budget bemüht sich zudem um Antworten bei Einzelanfragen von Budgetnehmern und Leistungsanbietern.









