(openPR) Das Verstehen biologischer Zusammenhänge ermöglicht wirksame Hilfe
Es gibt neue Hoffnung für Patienten mit der Diagnose Lungenemphysem. Diese auch als unheilbar überblähte Lunge bezeichnete Krankheit kann mit Hilfe der Sauerstoffenergietherapie gelindert werden. Das geht aus einer placebokontrollierten Studie hervor. Grund dafür ist der positive Einfluss dieser Therapie auf die Regeneration der Lungenbläschen und das vegetative Nervensystem, die oberste Steuerzentrale des Menschen. Vereinfacht lässt sich sagen, es hängt alles von einem ausgeglichenen Stress- und Erholungslevel oder anders ausgedrückt, von einem Gleichgewicht zwischen Anspannung und Entspannung ab.
Ein Beispiel aus der Natur zeigt sehr deutlich, was im Körper von Säugetieren unter Stress biologisch sinnvoll geschieht: Eine Katze sieht eine Maus und setzt zur Jagd an. Die Maus nimmt instinktiv ihren Jäger wahr und versucht zu fliehen, sie ist in Todesangst. Es ist eine Situation absoluter Anspannung. Für beide bedeutet das puren Stress, denn es geht ums Überleben. Die Lungenbläschen (Alveolen) werden in diesem Moment bei Katze und Maus überbläht, um mehr Sauerstoff aufnehmen zu können und so eine Extraportion Energie zu erhalten. Egal wie diese Jagd ausgeht, nach wenigen Minuten ist die Stress-Situation vorüber. Es folgt die für den Körper extrem wichtige Phase der Entspannung und Regeneration. Die Alveolen gehen auf ihre normale Größe zurück.
Patienten mit Lungenemphysem, also mit einer chronisch überblähten Lunge, stecken permanent in einer oder mehreren Stresssituationen. Sie leiden an Atemnot und haben ständig Angst, keine Luft mehr zu bekommen beziehungsweise zu ersticken. Die Phasen der Erholung werden immer kürzer. Dieser Dauerstress lässt die permanente Überblähung der Lungenbläschen zum Lungenemphysem werden. Die dauerhafte Überblähung mit Todesangst kann eine vermehrte Bildung von Alveolen zur Folge haben, was dann fälschlicher Weise als Lungenkrebs diagnostiziert wird. Die vermehrte Bildung von Alveolen mit gleichzeitiger Überblähung hat das Ziel, noch mehr Energie in Form von Sauerstoff aufnehmen zu können um endlich die „Kampf- und Fluchtsituation“ zu beenden.
An dieser Stelle kommt die Sauerstoffenergietherapie ins Spiel. Sie hilft dem Körper auf zwei Arten, sich zu regenerieren. Zum einen kann sie die Funktion und Regulation des vegetativen Nervensystems positiv beeinflussen, indem der für die Entspannung zuständige Parasympathikus gestärkt wird. Zum anderen hat die Sauerstoffenergietherapie direkten Einfluss auf Funktion und Regeneration der Lungenzellen, die dann den in der Luft befindlichen Sauerstoff besser nutzen können.
Die signifikante Verbesserung der Lungenfunktion bei COPD-Patienten durch die Sauerstoffenergietherapie wurde bereits in einer ersten placebokontrollierten Studie belegt. Bei dieser Studie führten die COPD-Patienten täglich zwei Inhalationsanwendungen von 20 Minuten über sechs Monate durch. Es ergab sich eine deutliche Verbesserung der Lungenfunktion, während bei der Placebogruppe keinerlei Verbesserungen messbar waren.
Die Sauerstoffenergietherapie ist nicht zu verwechseln mit der klassischen Sauerstofftherapie, bei der hochkonzentrierter Sauerstoff inhaliert wird. Nebenwirkung dieses letztgenannten Heilansatzes ist die vermehrte Bildung Freier Radikale, die gleichzeitig die Lungenzellen weiter schädigen. Im schlimmsten Fall führt diese bisher meist angewandte Therapie zu dauerhaften Schädigungen der Alveolen und beschleunigt somit den Degenerationsprozess der Lungenzellen.
Neben der Anwendung der neuen Sauerstoffenergietherapie können eine Reihe weiterer Empfehlungen helfen, das Krankheitsbild COPD und Lungenemphysem zu verbessern.
Patienten sollten
- prüfen, inwieweit der akute oder Dauerstress auf ein biologisch sinnvolles Maß zurück gefahren werden kann. Das Verhältnis von Anspannung zu Entspannung sollte täglich überprüft werden.
- die eigene Angst keine Luft mehr zu bekommen verschlimmert die Symptome und setzt die weitere Abwärtsspirale in Gang. Psychologische Hilfe, auch Hypnose oder NLP (Neurolinguistische Programmierung) können helfen, Denkmuster zu verändern, mit dem Ziel, weniger Angst und somit Stress zu empfinden.
- den Parasympathikus mit Atem- und Entspannungsübungen stärken und gleichzeitig die Aktivität des Sympathikus herabsetzen. Dies ist messbar mittels der http://www.VNS-Analyse.de. Diese Analyse des vegetativen Nervensystems mittels Herzfrequenzvariabilität ist wissenschaftlich anerkannt, geht schnell, ist schmerzlos, nebenwirkungslos und zeigt eindeutig, welche Maßnahmen erfolgreich den Stress und Dauerstress senken können. Nur wenn der Parasympathikus aktiver ist als der Sympathikus, können Prozesse wie Energieaufbau, Regeneration, Erholung und Reparatur langfristig ablaufen.
Anhang:
Nachweise über die Wirksamkeit der http://www.Sauerstoffenergietherapie.de (SET) erfolgten mittels der Herzratenvariabilität-HRV und Lungenfunktion (FEV1%) und am IASP der Humboldt Uni in Berlin. Zudem wird die Wirksamkeit der Therapie durch verbesserte unzählige COPD- und Asthma-Patienten bestätigt.











