(openPR) Dr. Peters DS-Rendite-Fonds Nr.111 (vollständiger Name: DS-Rendite-Fonds Nr.111 DS PERFORMER UND DS POWER GmbH & Co. Aframaxtanker KG) wird abgewickelt. Unter dem Druck der finanzierenden Banken, der Commerzbank und der Nordea Bank, wurde von der Gesellschafterversammlung beschlossen, die fondseigenen Schiffe zur Ablösung der finanzierenden Banken zu veräußern. Zu erfahren war allerdings, dass der Verkaufserlös wohl nicht zur vollständigen Ablösung der Bankschulden ausreichen wird. Schlimmer noch: von der Rückforderung von an die Anleger-Kommanditisten geleisteten Ausschüttungen ist ebenfalls die Rede. Beinahe 1200 Anleger fragen sich nun, wie sie aus der Pleite herauskommen. „Sie können Banken und Sparkassen, die zahlreichen Anlegern zur Zeichnung des DS-Rendite-Fonds Nr.111 rieten, in Anspruch nehmen“, rät Anwalt Joachim Schweiger von der Kanzlei DSKP.de in Düsseldorf. Kapitalanlagerechtler Schweiger verweist auf die sog. Kickback-Urteile des Bundesgerichtshofs: „Sofern Ihr Bankberater Sie nicht darüber aufgeklärt haben sollte, dass das Fonds-Emissionshaus Dr. Peters der Bank eine hohe Provision aus Ihrer eigentlich für die Anlage vorgesehenen Einzahlung rücküberweisen wird, können Sie das gesamte Geschäft von vornherein rückabwickeln lassen.“ Solche Provisionsrückvergütungen (Kickbacks) sind der Regelfall bei der Vermittlung von Beteiligungsanteilen wie etwa am Schiffsfonds DS 111. Die Rückabwicklungen beziehen sich auch auf etwaige Kredite, welche Sie als Anleger zur Finanzierung des Beteiligungskaufs u.U. aufgenommen haben. Die Kanzlei Dittke, Schweiger, Kehl, DSKP.de, verfügt über umfangreiche Erfahrungen mit Schadenersatzansprüchen und Rückabwicklungen von Beteiligungs- und Fondsgeschäften. Etwa im Fall des ebenfalls in Schwierigkeiten steckenden offenen Schiffsfonds LF Open Waters, vielfach über Sparkassen und die Postbank vermittelt, konnten Lösungen für eine Reihe von Anlegern gefunden werden. Generell ist die Lage für Schiffsfonds momentan kritisch: Die Charterraten sind zuletzt stark gesunken und die Banken wollen nicht länger still halten. Sie müssen ihre Mittel zusammenhalten, um auf Forderungsausfälle aus Griechenland vorbereitet zu sein.
Düsseldorf, 25. Okt. 2011
Joachim Schweiger, Anwalt für Kapitalanlagerecht
Kanzlei Dittke, Schweiger, Kehl, dskp.de











