(openPR) Berater für Outplacement führen zu ungeahnter Arbeitsfreude
Wenn Fachkräfte und Führungskräfte unfreiwillig ihre Stelle aufgeben müssen, so ist das immer kränkend und stellt eine ungewohnte Belastung und eine außergewöhnliche Herausforderung dar. In den meisten Fällen jedoch wirkt sich Personalabbau unnötig bedrückend auf das gesamte Unternehmen aus. Eine negative Einstellung der Betroffenen macht es schwerer, neue berufliche Bahnen auch auf durchaus offenen Stellen zu beschreiten. Das ist der Eindruck den wir auf Grund vieler Beratungen gewonnen haben.
Mit Strategie in den neuen Job
„Das Coaching ist so aufgebaut, dass man sich am Anfang erst mal die Grundzüge für eine erfolgreiche Jobsuche überlegen muss“. sagt Wolfgang Szcygiol, Strategieberater aus Witten. Also: Was kann ich, was will ich, wer bin ich, wie komme ich zum neuen Job und was bietet der Markt? Basis Know-how über beispielsweise Vorstellungsgespräche und Freiberuflichkeit werden in Workshops vermittelt. Basis sind allerdings die Gespräche mit dem Berater. Er schaut kritisch den Lebenslauf und hilft, neue Perspektiven zu entdecken.
Szcygiol selber war über 20 Jahre bei einer Bank angestellt. Danach beriet er Unternehmen bei Outplacement und Teamentwicklungsprojekten. Zum heutigen erweiterten Spektrum seiner Beratungen gehören Angestellte, die vor einer Entlassung stehen oder mit ihrer jetzigen beruflichen Situation nicht zu frieden sind, und Firmen, die den Team-Geist ernst nehmen und fördern möchten. Dadurch sind Szcygiol viele verschiedene Situationen von Angestellten vertraut.
„Die Betroffenen, denen die Firma kündigen will, haben grundsätzlich mindestens drei Optionen: Sie können Bewerbungsunterlagen optimieren und sich um eine neue Anstellung bemühen; sie können das Profil für eine selbständige Tätigkeit entwickeln und sie können erst einmal eine Auszeit in Form einer Weiterbildung wählen. Das könnten ein Meisterkurs, eine Erweiterung der IT-Kompetenzen, ein Fernstudium oder ein Sprachintensivkurs sein. „So ein Bildungserlebnis hilft, das Vergangene hinter sich zu lassen, verbessert aber natürlich auch die neue Ausgangslage“, sagt Szcygiol. „Ein gepflegter Urlaub wäre auch nicht schlecht.“
„Problematisch an der Veränderung ist nicht alleine die Gewöhnung an den ach so schönen Automatismus des Angestelltseins. Änderungswillige tun sich bei ihren ersten Schritten unnötig schwer, weil sie deren Berechtigung nur am Geld ablesen“, erläutert Szcygiol. Es ist verständlich, dass die mutigen Neuanfänger gespannt auf Einkünfte schauen. Sicher ist es nicht erwünscht, weniger Geld zu erzielen. Es ist jedoch auch natürlich, dass man bei Schritten in die Selbständigkeit – wenn es denn Selbständigkeit sein soll – oder auch in einer neuen Anstellung zuerst einmal weniger verdient. „Aber zu viele bewerten das falsch-negativ, als wäre wenig Geld ein Signal für „falscher Ansatz“. Das ist nicht unbedingt so gekoppelt“, betont Szcygiol. „Wenn eine Eisdiele zufällig in einem Regensommer eröffnet und wenig Geschäft hat, dann heißt das doch nicht, dass Eisessen bei Deutschen außer Mode gekommen ist, und dass eine Eisdiele etwas grundsätzlich Verkehrtes wäre.“
Neubeginn ohne Burn-out
Häufig begegnen ratsuchende Angestellte in Zeitschriften oder Büchern dem Ratschlag „Verstehen Sie sich als Unternehmer!“ In der Tat kann es Angestellten helfen, wenn sie sich selbst einmal nicht als Abhängige begreifen, sondern als jemand, der seiner Firma eine Dienstleistung abliefert, und dass er die Aufgaben in seiner Stelle so aktiv, umsichtig und gründlich wahrnimmt, als wäre er eine Lieferfirma. Das kann der Motivation helfen.
In diesem Sinne sollten sich die geknickten Entlassungskandidaten vorstellen, dass ihre Chefs sich für ein anderes „Unternehmen“ entschieden haben. Genauso, wie sie selbst die Freiheit haben, ihren Supermarkt oder Friseur zu wechseln, ohne dass die alten ihre Kundschaft einklagen könnten, so haben auch Firmen diese Freiheit. Das wird daran deutlich, dass eine Kündigung keine Gründe nennen muss. „Es hilft, wenn man das einmal so mit Abstand betrachtet“, sagt Szcygiol. „Es kann doch nicht sein, dass eine solche Unternehmerentscheidung wie ein Todesurteil erlebt wird. Diesen Stellenwert hat ein Outplacement nicht verdient! Es gab einmal eine Zeit in Deutschland, da wollten die Leute lieber selbständig als angestellt oder beamtet sein. Davon trennt uns alleine die Gewöhnung – nicht die wirkliche Aussicht.“
Der Wittener Experte unterstrich seine Erfahrungseindrücke mit einem Hinweis auf ein Heft „Focus“, dass in einem Septemberheft die „Burn-out Generation“ zum Hauptthema machte. „An solchen Arbeitsverhältnissen – oder besser „Ausnutzungsverhältnissen“ – gemessen kann es doch kein unmöglicher Preis sein, wenn man eine Zeit lang weniger Einkommen hat, dafür aber auch wieder bessere Lebensbedingungen hat. Übrigens haben Selbständige ja auch viel mehr Möglichkeiten, Dinge von der Steuer abzusetzen und dadurch ihr Netto zu erhöhen – nicht zuletzt durch ein Auto“, fügt Szcygiol an.
Engagierte aber zugleich offene Beratung
„Mir hat es alleine schon riesig geholfen, in Herrn Szcygiol einen Berater zu wissen, der ganz auf meiner Seite ist und mein Bestes will. Ich konnte alles offen ansprechen“, berichtet
Alexandra Siebold aus Bochum. Sie fand durch die Beratung den Weg zu einer Selbständigkeit mit einem Seminar- und Beratungskonzept zum Thema Energie- und Abfallwirtschaft heute meist „Umweltmanagement“ genannt. „Alles was ich unternahm, um weiter zu kommen und Klarheit zu bekommen, konnte ich mit viel mehr Freude und Elan tun, weil ich wusste, dass jemand an mich glaubt“, sagt Alexandra Siebold „Ich habe mich dann für die Selbständigkeit entschieden. Der Ertrag schwankt. Das meiste Geschäft kommt durch Weiterempfehlung herein, und das ist ein beglückendes Gefühl“, resümiert die Bochumer Unternehmerin.
„Ich stehe ja auch völlig außer Konkurrenz“, erläutert Szcygiol. „ich bin keiner Firma verantwortlich, und ich bin auch nicht einer Masche oder einem bestimmten Ziel verpflichtet außer dem beruflichen Wohl meiner Klienten, egal in welcher Form. Ich helfe ziel-offen. Ich helfe, dass sich die Klienten selber helfen können und ihren Weg finden.
Klarheit und Vertrauen
Im Zeitraum von acht Jahren hat Szcygiol eine große Anzahl von Outplacement-Kandidaten betreut und Personalleiter bei ihren Restrukturierungsmaßnahmen unterstützt. Dies geschah sowohl in der Einzel- als auch in der Gruppenberatung. Der Umfang der Beratung ist von der Ausgangssituation der Betroffenen abhängig. Von mehrstündigen Beratungen bis zu sechsmonatiger Begleitung erhalten die Betroffenen Unterstützung, bis eine entlassene Fach- und Führungskraft ein klares Ziel verfolgt. „Mancher Rat aber ergibt sich danach durch Anschlussgespräche, wenn die Leute anrufen und begeistert erzählen, wie es ihnen geht, und wie die gewählten Maßnahmen funktionieren.
„Mein Erfolg? Der speist sich aus den drei Elementen, dass die Klienten ihre Panik verlieren und Selbstvertrauen gewinnen, Klarheit über die nächsten Schritte bekommen und eine bessere Wahrnehmung ihrer tatsächlichen Leistungen und Erfolge. Der Gradmesser des Erfolges ist, dass die Leute selbst zufrieden sind und das unabhängig beurteilen – unter Umständen auch davon, ob sie schon so viel Geld wie früher verdienen oder nicht.“
Ratzeburg, den 25.10.2011
A. Martin Steffe











