(openPR) Augsburg 11. August 2011 Vorschläge zur Reduzierung der Altersteilzeit zeigen die Realitätsferne der FDP. Mit der Reduzierung von Altersteilzeit Mittel für eine Steuersenkung zu schaffen, hat mit der Wirklichkeit in den Betrieben nichts zu tun.
Die demografische Entwicklung stellt Gesellschaft, Wirtschaft und Unternehmen vor eine gewaltige Herausforderung. Das Durchschnittsalter der Belegschaften steigt rapide an. Damit erhöht sich gleichzeitig der jährliche Ersatzbedarf durch Erreichen der Altersgrenze, ohne dass sich diese Abgänge in den meisten Fällen bedarfsgerecht kompensieren lassen. Die Folgen für Arbeitsmarkt und Betriebe sind gravierend. Im Zuge der technisch-technologischen Entwicklung steigen die Qualifikationsanforderungen der Unternehmen. Die Unternehmen sind gezwungen, zunehmend in die Erhaltung der Beschäftigungsfähigkeit der älteren Fachkräfte zu investieren. Qualifizierte Fachkräfte suchen sich ihre Arbeitgeber aus. Der „Kampf um Spitzenkräfte“ verlagert sich von Hochschulabgängern zunehmend auf die Generation 50Plus. Die Mehrzahl vor allem der kleineren und mittelständischen Unternehmen ist auf diesen Paradigmenwechsel kaum oder gar nicht vorbereitet, ergaben diverse Umfragen von Berufsverbänden (Bitkom u.a.).
„Die Politik muss endlich wirksame Schritte einleiten, um vor allem kleine und mittlere Unternehmen bei der betriebswirtschaftlichen Bewältigung des demografischen Wandels zu unterstützen. Die Verlängerung der Lebensarbeitszeit ist nicht nur eine rentenpolitische Notwendigkeit, sondern in vielen Fällen die einzige Chance, dem Fachkräftemangel in Deutschland zu begegnen.“ so Wolfgang Schmidt-Dahlberg, Vize-Präsident des Bundesverbandes Initiative 50Plus.








