(openPR) Dr. Jorgo Chatzimarkakis spricht für die Initiative „Made in... for transparency“
Düsseldorf, 15. November 2006. Der saarländische Europaabgeordnete Dr. Jorgo Chatzimarkakis ist der Sprecher der Initiative „Made in... for transparency“. Die Brüsseler Initiative fordert die Verbraucher in Deutschland auf, Druck auf ihre Regierung zu machen. Sie soll „Ja“ sagen zu dem Vorschlag der EU-Kommission, die Information der Verbraucher durch eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung bestimmter Importprodukte deutlich zu verbessern. Jeder Hersteller soll verpflichtet werden, den Ursprung seiner Waren für den europäischen Markt zu deklarieren. So wie es in nahezu allen anderen großen Weltmärkten bereits der Fall ist - in den USA zum Beispiel schon seit 1930, in Japan seit 1962.
Dr. Jorgo Chatzimarkakis, Generalsekretär der saarländischen FDP, ist seit 2004 Abgeordneter im Europaparlament. Der promovierte Politikwissenschaftler hat sich bereits früh in seiner Laufbahn für europäische Politik interessiert. Bereits mit 31 Jahren erhielt er einen Lehrauftrag für Europapolitik an der Universität Duisburg. Chatzimarkakis ist Mitglied der EU-Ausschüsse für Industrie, Forschung und Energie (ITRE), für Wirtschaft und Währung (ECON) und für internationalen Handel (INTA). Zudem setzt er sich für den Schutz europäischer Forschungsergebnisse vor der Abwanderung ins Ausland, besonders nach China und in die USA, ein. So ist es auch nicht verwunderlich, dass sich der kretische Saarländer, wie sich Chatzimarkakis selbst nennt, für den Schutz europäischer Erzeugnisse gegen Billigimporte aus Fernost stark macht.
Die Initiative „Made in... for transparency“ will die Verbraucher schützen. Denn die stehen vor einer immer komplizierter werdenden Konsumlandschaft. „Daher müssen sie Zugang zu Informationen haben, die für den Kauf von Waren entscheidend sind“, sagen die Initiatoren. Denn ungleiche Informationen haben fatale Auswirkungen: Schlechte Güter sind überteuert, während höherwertige Güter sich nicht zu einem angemessenen Preis absetzen lassen. Die Angabe des Herkunftslandes lässt Verbrauchern die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Alternativen zu wählen. Mit einer Herkunftsbezeichnung verbessern sich für Verbraucher auch Rückverfolgbarkeit und Transparenz der Produkte. Auch aus Gründen der Produktsicherheit haben Verbraucher Interesse an einer Herkunftskennzeichnung.
Am 16. November startet in vier großen deutschen Tageszeitungen eine Anzeigenkampagne mit dem Titel „Made in... for transparency“. Hinter der Bewegung steht eine große Bandbreite unterschiedlichster internationaler Organisationen, die sich hinsichtlich ihrer Geschichte und Natur unterscheiden: angefangen bei Verbraucherschutzorganisationen über Arbeitervertretungen bis hin zu Industrie-, Handwerks- und Handelsunternehmen.
Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.made-in-for-transparency.eu









