(openPR) In der ersten Jahreshälfte 2005 mussten weniger Unternehmen in Berlin den Gang zum Insolvenzrichter antreten. Die Zahl der Unternehmens-insolvenzen nahm um 7,1 Prozent ab. Gestiegen sind dagegen die Insolvenzen von Privatpersonen. 2.350 Verbraucher und ehemals selbstständig Tätige beantragten innerhalb der ersten sechs Monate des laufenden Jahres Insolvenz.
910 Unternehmen mussten in den ersten sechs Monaten des Jahres 2005 Insolvenz anmelden. 2004 waren es noch 980 Unternehmen, die den Gang zum Insolvenzgericht antraten. Damit liegt Berlin über dem gesamtdeutschen Trend: In Deutschland nahm die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in den ersten sechs Monaten des Jahres 2005 nur um 6,2 Prozent auf 18.700 betroffene Unternehmen ab.
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2.350 Verbraucher und ehemals selbstständig Tätige beantragten innerhalb der ersten sechs Monate des laufenden Jahres die Eröffnung ihres Insolvenzverfahrens, um nach Abschluss der Wohlverhaltensperiode in den Genuss der Restschuldbefreiung zu gelangen. Vor einem Jahr waren es nur 1.920, was einem Anstieg um 22,4 Prozent entspricht. In Deutschland stiegen die Insolvenzen von Privatpersonen binnen Jahresfrist um 18,9 Prozent auf 43.900 Fälle an.
Die Zahl der Gesamtinsolvenzen in Berlin erhöhte sich im ersten Halbjahr 2005 um 12,4 Prozent auf 3.260 betroffene Privatpersonen und Unternehmen (Vorjahr: 2.900). Deutschland verzeichnet einen Anstieg der Gesamtinsolvenzen um 10,1 Prozent auf 62.600 Fälle.
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