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Interview: Katastrophe beeinflusst auch Geldanleger

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(openPR) Fukushima wird Mensch und Natur noch Jahrhunderte belasten

Nürnberg, den 24.05.2010: Georg Hetz, Umweltaktivist und Geschäftsführer der UmweltDirektInvest Beratungsgesellschaft mbH (kurz UDI) in Nürnberg ärgert sich darüber, dass die Medien Fukushima schon fast wieder ver-gessen haben.



„Würden die Menschen daraus lernen, dann wäre es tragischerweise das einzig Gute, das eine Katastrophe wie Fukushima bewirken könnte. Die Tragweite dieser Tragödie übersteigt die einstige Reaktorkatastrophe in Tschernobyl bei Weitem,“ erklärt Georg Hetz. „Wie unkontrollierbar und unberechenbar Atomkraftwerke sind, begreift nun hoffentlich jeder! Wenn eine Naturkatastrophe in einem der höchstentwickelten Industrieländer der Welt zu solch einer Atomkatastrophe führt, dann ist es auch mit der Sicherheit unserer Kraftwerke nicht weit her. Nie konnte man so deutlich sehen, wie hilflos und inkompetent selbst hochspezialisierte Fachleute und Experten doch sind.“

Nach Meinung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) ist ein dreimonatiges Laufzeitmoratorium für eine seriöse Untersuchungen von Uralt-Meilern wie Neckarwestheim, Biblis oder Phillipsburg viel zu kurz. Glauben Sie, die Zeit war ausreichend für eine Sicher-heitsüberprüfung? Hat die Regierung richtig agiert?

„Es ist schon ein Skandal, dass es anscheinend noch einer Katastrophe bedurfte, bis es unserer Regierung um die Sicherheit ging. Was war denn dann bisher damit? Ich glaube nicht, dass diese Prüfung ausreichend sein kann und schon gar nicht, dass sie bleibenden Eindruck hinterlässt,“ schimpft Georg Hetz.

„Es beängstigt mich, dass deutsche AKWs z. B. nicht gegen den Absturz eines Passagierflugzeugs ausgelegt sind. Nein, die Regierung hat noch nicht wirklich reagiert, aber die Menschen reagieren. Die Wahlergebnisse in Baden Württemberg und jetzt in Bremen sprechen eine deutliche Sprache. Zu tausenden gehen Sie auf die Straße und demonstrieren für die Abschaltung der AKWs und das macht Sinn! Noch bevor politische Konsequenzen diskutiert wurden, spürten wir deutlich das wachsende Interesse für unsere Erneuerbare-Energien-Fonds (kurz: EE-Fonds).“

Hetz beschäftigt sich bereits seit 1998 mit dem Thema Erneuerbare Energien. Mit der UmweltDirektInvest Beratungsgesellschaft, kurz UDI zählt er zu den Pionieren in diesem Bereich und ist einer der führenden deutschen Anbieter geschlossener EE-Fonds. Das Kapital der UDI-Fonds fließt in die Errichtung und den Betrieb von Solar-, Windkraft- und Biogasanlagen.

Wie stehen Sie zu dem Argument, dass die Erneuerbaren Energien unseren Strompreis erheblich verteuern würden?
„Der teuerste Strom ist der Atomstrom. Würden sich bei der Atomenergie die Kosten im Strompreis wiederfinden, wie das bei den Erneuerbaren Energien der Fall ist, so ergäbe sich ein ganz anderes Bild: Wenn erhaltene Subventionen, Versicherungsprämien, die das gesamte Risiko abdecken und die Entsorgungskosten für Atomenergie auf die Dauer von mindestens 10.000 Jahren auf den Strompreis umgelegt, würde eine kWh Atomstrom bereits heute über 2,- Euro kosten!

Viele Anlagen der erneuerbaren Energien wären bereits heute ohne Förderung konkurrenzfähig, wenn es für die Strompreise eine faire und gleichartige Berechnung gäbe.“

Wird und kann die Regierung die Laufzeitverlängerungen rückgängig machen?
„Das ist der einzige Weg! Auch wenn einige andere Län-der heute diesen Weg noch nicht mitgehen, die Atomenergie ist ein Auslaufmodell. Wir sollten unsere Chance nutzen und zeigen, dass es geht! Das Licht ist ja wirklich nicht ausgegangen, obwohl augenblicklich 13 AKWs abgeschaltet sind.
Der Umbau der Energieversorgung wird unsere Wirtschaft über Jahre stabilisieren, ein Konjunkturprogramm das zigtausende Arbeitsplätze schafft. In den nächsten zwei Jahrzehnten wächst die Energieunabhängigkeit und Deutschland wird durch seine Vorreiterrolle führend sein, was das technische Know-how in der intelligenten Nutzung umweltfreundlicher Energien betrifft. Bereits heute werden 17% des Stroms in Deutschland durch Strom aus erneuerbaren Energien gedeckt!“

Was bringen uns die erneuerbaren Energien nun wirklich?
„Meines Erachtens ist absolut wichtig, dass wir so schnell wie möglich von der Atomkraft wegkommen. Zweiter Punkt, dass wir unabhängiger werden von Energieimporten, wie Kohle, Öl und Gas. Ganz nebenbei entstehen in dieser jungen Branche eine Vielzahl neuer Berufe und das Geld bleibt im Land.

Der Ersatz von fossilen und nuklearen Brennstoffen durch erneuerbare Energien verringert den CO2-Ausstoss. Und Unmengen von Atommüll werden vermieden.

Ich sehe in der Energiewende auch eine besondere Herausforderung aller, die in der Zeit nach 1945 geboren wurden. Deren Eltern haben Deutschland nach dem Krieg wieder aufgebaut und zu dem gemacht, was es heute ist – eines der reichsten Länder der Erde. Und wir haben davon profitiert. Deswegen ist es unsere Aufgabe, unseren Nachkommen eine Energieversorgung aufzubauen, an der die nächsten Generationen profitieren können. Und deren Herausforderung wird es wohl werden, den im-mensen Schuldenberg abzutragen, der bis heute in ungeahnten Dimensionen aufgehäuft wurde. Das wird Aufgabe genug sein.“

Der Internetkonzern Google verstärkt sein Investment und steckt gerade rund 100 Millionen Dollar in einen Windenergiepark. Wie kann denn der Normalbürger von den erneuerbaren Energien profitieren?
„Für Hausbesitzer ist wohl die einfachste Lösung, eine Solaranlage auf‘s Dach zu bauen. Schon 45qm Dachfläche können die komplette Haushaltsenergie einer vierköpfigen Familie liefern. Wer kein Häuschen sein eigen nennt, hat die Möglichkeit, sich an einer Anlage zu beteiligen.
Das Prinzip entspricht den „Bürger-Solaranlagen“ und natürlich auch den „Erneuerbare Energiefonds“.

Mit einer Einlage ab beispielsweise 5.000 Euro beteiligt sich der Anleger an einem Fonds und wird zum Mitunternehmer. Er partizipiert an den Gewinnen durch die Erzeugung von Ökostrom und ist rein rechnerisch sein eigener Stromproduzent. Egal ob es um Windräder, Solaranlagen oder Biogas geht, grüne Fonds sind nicht nur gewinnbringend, sondern auch eine ökologisch sinnvolle Investition in unsere Zukunft. “

Informationen zu den aktuellen UDI-Fonds finden Sie auch im Internet unter www.udi.de.“

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