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Mahnung an G8: Nicht von Sub-Sahara abwenden

24.05.201111:59 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Vor dem G8-Gipfeltreffen im französischen Deauville hat die entwicklungspolitische Organisation ONE die Staatengruppe davor gewarnt, von ihrem Engagement für Sub-Sahara-Afrika abzurücken.

„In diesem Jahr finden in Sub-Sahara-Afrika 16 Wahlen statt. Die Wirtschaft der Region wächst schnell und es gibt viele Erfolge in den Bereichen Bildung und Gesundheit. Trotzdem sitzen noch immer Millionen Menschen in einem Teufelskreis aus Armut und behandelbaren Krankheiten fest“, erinnert der Deutschlandchef von ONE, Tobias Kahler.

Gerade jetzt müssten die G8 ihre Partnerschaft mit der Region deshalb glaubwürdig fortsetzen. Aus Sicht von ONE gibt es dafür in diesem Jahr drei aussichtsreiche Ansatzpunkte: Landwirtschaftsentwicklung, Kinderschutzimpfungen und gute Regierungsführung.

• Die G8 müssen ihre Zusagen im Bereich Landwirtschaftsentwicklung einhalten. 2009 hatte die Gruppe in Italien 20 Milliarden US-Dollar für diesen Bereich versprochen. Investitionen im ländlichen Bereich sind hoch wirksam, weil sie Beschäftigung für junge Menschen schaffen, Wachstum zu Gunsten der ärmsten der Armen auslösen und die Nahrungsmittelpreise senken.

• Die G8 sollten den Einsatz von Kinderschutzimpfungen unterstützen. Dabei sollte Frankreichs Präsident Sarkozy in seiner Rolle als Vorsitzender der Gruppe seine Partner zu einer umfassenden Unterstützung der Globalen Impfallianz (GAVI) ermutigen, die eine Finanzierungslücke von 2,6 Milliarden US-Dollar beklagt. So könnten innerhalb der nächsten fünf Jahre 4 Millionen Kinderleben gerettet werden.

• Die G8 können mehr tun, um gute Regierungsführung in Sub-Sahara-Afrika zu stärken. Die Bodenschätze der Region können für ein starkes Wirtschaftswachstum sorgen. Der Rohstoffsektor zeigte sich jedoch immer wieder anfällig für Missbrauch, Korruption und sogar bewaffnete Konflikte. Transparenz ist hier das wirksamste Gegenmittel. Die Regierungen in Nord und Süd können Unternehmen im Rohstoffsektor dazu verpflichten, ihre Zahlungen an Regierungen offen zu legen und so Korruption austrocknen. In den USA ist ein entsprechendes Gesetz erfreulicherweise bereits auf den Weg gebracht.

Den DATA-Bericht zu den Entwicklungsversprechen der G8 an Sub-Sahara-Afrika finden Sie unter www.one.org/databericht.

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