(openPR) IFS: Elektrische Ventile vereinfachen das Abschalten / Hauseigentümer können sich viel Ärger ersparen
Kiel, im Mai 2011. Schäden an Leitungswasser-Installationen in Gebäuden verursachen bei vielen Hausbesitzern Jahr für Jahr erhebliche Kosten und vor allem Ärger. Frostschäden, falsche oder unsachgemäße Installation oder Überalterung. Die Ursachen sind vielfältig. „Nur wenigen ist bewusst, dass Trinkwasserleitungen nach 30 bis 50 Jahren ihre Grenznutzungsdauer erreicht haben. Zwangsläufig kommt es dann zum Wasseraustritt, der die Gebäudesubstanz erheblich schädigen kann. Dabei sind die offensichtlichen Schäden nicht unbedingt das Schlimmste. Unentdeckte Feuchtigkeit kann zu Schimmelbildung und einem ungesunden Raumklima führen“, sagt Dr. Rolf Voigtländer, Geschäftsführer des Kieler Instituts für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer (IFS). Er rät jedem, der für eine Immobilie verantwortlich ist, präventiv tätig zu werden. Denn auch wenn die Versicherungen jährlich Milliarden aufwenden und den größten finanziellen Schaden abfangen, verbleibt viel Ungemach beim Hauseigentümer: Oft müssen Wände und Böden aufgerissen werden, Gebäudeteile können nicht benutzt werden oder Trocknungsgeräte stehen wochenlang im Haus und verursachen eine permanente Geräuschbelästigung. „Es gibt keine Patentlösung, Wasserschäden komplett zu verhindern“, ist sich Voigtländer bewusst, „allerdings gibt es einen wirkungsvollen Weg, Risiken und die Folgeschäden deutlich zu mindern: Elektrische Absperrventile, die manuell oder auch automatisch ausgelöst den Wasserfluss unterbinden“. Die wirklich elegante Lösung ist nach der Überzeugung von Voigtländer die Kombination zwischen der manuellen Abschaltmöglichkeit beim Verlassen des Gebäudes und einer Durchflussmessung mit einer automatischen Absperrung, wenn zuvor festgelegte oder gemessene Grenzwerte überschritten werden. „Diese Technik bietet Sicherheit mit Komfort“, so der IFS-Chef. „Das voreingestellte System sperrt dann automatisch ab, wenn der Strömungsmesser einen ungewöhnlichen Wasseraustritt erkennt“.
Abschalten spart viel Geld
Ideal wäre es aus Sicht der Schadenverhüter, wenn es zur Gewohnheit würde, beim Verlassen des Hauses nicht nur das Licht, sondern auch automatisch das Wasser abzustellen. „Das wäre sehr sinnvoll, denn in einem durchschnittlichen Einfamilienhaus liegen oft über 100 Meter Rohre für Trinkwasser. Mit jedem Meter steigt natürlich die Gefahr eines Leitungswasserschadens.“ Die Experten des IFS empfehlen deswegen die elektrischen Ventile, denn dadurch wird das Absperren sehr einfach. Gerade wenn man sein Haus oder auch einen Betrieb, ein kommunales Gebäude oder Büro für längere Zeit verlässt, wird wirkungsvoll verhindert, dass das Wasser lange und unkontrolliert austritt. Es gibt bereits eine Reihe von Systemen am Markt. Voigtländer: „Die Investitionen liegen in der Regel unter 1.000 Euro und lohnen sich. Schäden und Folgeschäden können deutlich reduziert werden.“
Das IFS zeigt in einem Informationsfilm zum Thema wie elektrische Ventile wirken können. Der Filmbeitrag kann auf der Homepage www.ifs-ev.org oder YouTube (Stichwort IFS Kiel) angesehen werden. Link: http://www.youtube.com/watch?v=n6AfL1juNkQ
Der Rat von den Schadenverhütungsexperten
Das sollten Sie tun, um einem Wasserschaden vorzubeugen:
• Überlassen Sie die Montage von Wasserinstallationen fachkundigen Personen
• Erneuern Sie alte Installationen
• Führen Sie immer wieder Sichtkontrollen durch
• Beachten Sie die Frostsicherheit
• Installieren Sie ein steuerbares Ventil









