(openPR) Der Bundesverband der Lehrer (BLLV) hat neulich eine Umfrage unter 3000 von ihren Mitgliedern gemacht. Es sollte deren Zufriedenheit mit ihrem Beruf hinterfragt werden.
Allgemeine Zufriedenheit:
9 von 10 der Lehrer lieben ihren Beruf. Auch geben ca.80% an, dass sie sich in der Lage sähen, den Stoff gut vermitteln zu können. Knapp ¾ der Befragten geben sogar an, dass in der Klasse ausreichend Disziplin dafür vorhanden wäre.
Aber ein Gros der Lehrer ist auch der Meinung, dass sie durch Bürokratie und Aufgaben außerhalb des Unterrichts in ihrem Alltag stark eingeschränkt würden.
Notenvergabe:
Nun wird es interessant: knapp über der Hälfte der Antworten der Lehrer besagt, dass sie die Notwendigkeit der Benotung als belastend ansehen. Nur knapp ein Drittel sei der Meinung, dass Noten pädagogisch notwendig seien!!!!Individuelle Förderung der Schüler:Knapp 98% der Lehrer halten es für sinnvoll, individuell auf die Probleme der Kinder eingehen zu können. Aber lediglich nicht einmal jeder Dritte ist der Überzeugung, dass sie dies im Schulalltag umsetzen könnten.Es gibt zwar den individuellen Förderunterricht oder auch Intensivierungsunterricht in Kleingruppen, aber viele Lehrer müssen sich zum Beispiel entscheiden, ob sie nun intensiv auf Mathe oder Deutsch unterrichten. Beides in eine Einheit zu packen ist nicht möglich. Oftmals verkommt diese Intensivierung auch nur zu einer reinen Hausaufgaben-Stunde.Ich erhalte immer wieder von Eltern von unseren Gymnasiumsschülern oder den Schülern selbst das Feedback, dass sie gerne auf diese Art der Förderung verzichten und diese Zeit lieber mit unserer individuellen 1 zu 1 Nachhilfe verwenden.










