(openPR) Mitarbeiter der Generation Y
Um was geht es dabei? Wer sind diese Mitarbeiter?
Es sind Mitarbeiter, die nach 1980 geboren wurden. Es handelt sich um Menschen, die als neue Talentgeneration bezeichnet werden. Sie gelten als gut ausgebildet, gut informiert, sind bestens vertraut mit den sozialen Medien wie Facebook. Twitter etc.. Außerdem verfügen sie über ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein.
Diese Mitarbeiter wollen schnell Verantwortung übernehmen und in den Unternehmen etwas gestalten, bewegen und verändern. Und sie wollen Abwechslung im Job. Aus der Schule und der Hochschule sind sie an eine kurzfristige Taktung gewöhnt: Projektaufgaben, Praktika, immer etwas Neues. Jahr für Jahr die gleiche Arbeit zu machen, ist für sie eine Horrorvorstellung. Das ist wie bei Computerspielen, wo man stets nach dem nächsten Level strebt. Sie erwarten, dass ihre Chefs das verstehen. Sie dürsten nach spannenden Aufgaben und drängen förmlich danach, gefördert zu werden. Sie fordern auch eine regelmäßige Rückmeldung über die Qualität ihrer Arbeit. Sie sind keine Menschen, welche einfach Anweisungen hinnehmen, sondern hinterfragen diese bei Bedarf.
Wo ist der Unterschied zu den Menschen, welche vor 1980 das Licht der Welt erblickten?
Bei den sogenannten „ Baby-boomern“ – also den in den Fünfziger- und Sechzigerjahren aufgewachsenen Menschen- steht die Arbeit im Vordergrund. Ihr Motto ist: Ich lebe, um zu arbeiten. Davon hat sich die Generation Y weit entfernt. Sie wollen arbeiten und leben.
Nach ihrem Verständnis muss Arbeit Sinn und Spaß machen. Wenn junge Leute nicht verstehen, warum sie bis Mitternacht im Büro sein sollen, lehnen sie das ab. Ein Beispiel: Wenn abends im Projekt lange gearbeitet werden muss, sie aber Karten für ein Basketballspiel haben, dann argumentieren sie: Warum soll ich abends im Büro sein? Ich kann das doch am Wochenende nacharbeiten.
Ältere Arbeitnehmer, zumal solche in Führungsverantwortung, haben gelernt: Lehrjahre sind keine Herrenjahre. Diese Arbeitsphilosophie haben sie verinnerlicht und stellen sie nicht in Frage. Die Denkhaltung der Jungen ruft ihnen nun ihre eigenen Versäumnisse ins Bewusstsein. Denn wenn sie sie akzeptieren, müssten sie ja eingestehen, dass sie sich und ihre Familie ein Stück weit vernachlässigt haben.
Wie führt man diese Generation?
Indem man diesen Mitarbeitern häufig Erfolgserlebnisse verschafft und ihnen regelmäßig Feedback gibt. Diese Rückmeldung sollte aber partnerschaftlich und nicht von oben herab. Die Jungen bewerten Vorgesetzte nämlich nicht wegen ihres Rangs, sondern fragen, was hat der drauf. Sie haben sehr hohe aber oft auch unrealistische Erwartungen an ihre Vorgesetzten. Es geht wiederum um das „Menscheln“ im Umgang mit Mitarbeitern.
Wenn Sie die Mitarbeiter dieser Generation in dieser Form führen und somit auf ihre Bedürfnisse eingehen , dann menschelt es. Ist es nicht genau das, um was es geht bei der Menschenführung?













