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Zahlen und Tricksereien in der bayersichen Schulpolitik

05.02.201413:31 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Zahlen und Tricksereien in der bayersichen Schulpolitik

(openPR) 3,8 Prozent, 830 und 25606.
Das sind die Zahlen, die in den letzten Tagen die Medienberichterstattung hinsichtlich der Schulpolitik in Bayern beschäftigten.3,8% war die Durchschnittsnote der Mathe-Übungsklausur, die alle bayerischen Schüler der 12.Klasse Gymnasium als Vorbereitung für das länderübergreifende Abitur schreiben durften respektive mussten. Der Schnitt des Mathe-Abiturs aus 2013 war um einen ganzen Prozentpunkt besser! Die schwitzenden und grübelnden Schüler hatten noch dazu die Hürde zu nehmen, dass sie keinen Taschenrechner oder andere Hilfsmittel verwenden durften. Damit ist Bayern das einzige Bundesland, welches so strenge Auflagen erhob. Als hätten es die Schüler in Bayern nicht schwer genug. Die gute Nachricht ist, dass die Schüler selber entscheiden können, ob ihre Noten aus der Klausur als echter Leistungsnachweis gewertet werden soll.


830 Lehrerstellen sollen in Bayern vom Kultusministerium gestrichen werden. Im Surgite-Newsletter hatte ich schon über die angespannte Situation des Lehrerbedarfs vor allem an Gymnasien berichtet. Es wurden und werden in vermehrten Maße Referendare quasi als Vollzeitlehrer eingesetzt, aber nicht dementsprechend bezahlt. Sie müssen pro Woche 17 Stunden unterrichten. Vorgesehen waren 14 Stunden. Deshalb fordern viele Experten, dass die 17 Stunden Unterrichtspflicht wieder auf 14 Stunden reduziert werden. Trotz teilweiser bester Noten werden aber heuer nur sehr wenige Junglehrer vom Staat übernommen (von 800 sind dies 660!)Kultusminister Spaenle ist seit den letzten Wahlen nicht nur Herr über das Schulwesen, sondern auch über das Hochschulwesen. Die Presse schrieb über sein Superministerium. Ob das nun super ist? In diesem Zusammenhang hat Herr Spaenle nun verkünden lassen, dass es für diese beiden Bereiche zusammen 300 Stellen mehr gäbe. Es lässt vermuten, dass er damit gerne die Streichung der 830 Stellen im Schulwesen besser aussehen lassen möchte. Schüler dürfen beim Rechnen ohne Taschenrechner nicht täuschen, das Kultusministerium nimmt sich aber schon seine Freiheiten in der öffentlichen Darstellung.

25606 Unterschriften sammelten die Freien Wähler in Bayern für das von ihnen angestoßenen Volksbegehren zur Rückkehr zum G9 ein. 25000 Unterschriften waren notwendig, um das Volksbegehren zu starten. Nun wird dieses Ergebnis vom bayerischen Innenministerium auf Richtigkeit geprüft. Falls es vom Innenministerium ein positives Signal gibt, dann kann das Volksbegehren im Mai oder Juni dieses Jahres in Bayern durchgeführt werden. Wird es tatsächlich eine Rückkehr zum G9-Gymnasium geben? Seit 2004 gibt es in Bayern ausschliesslich das achtjährige Gymnasium.

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