(openPR) Ich habe im November 2012 über das Thema "Burn-out" berichtet und über das, was Führungskräfte tun können geschrieben
Führungskräfte haben mehrere Ansatzpunkte, um dem Syndrom ihrer Mitarbeiter vorzubeugen. Es betrifft:
* Arbeitsabläufe
* Störungsfreie Zeiten
* Konflikt-Bewältigung
* organisatorische Veränderungen innerhalb der Firma oder Abteilung
* Gesundheit am Arbeitsplatz und die Gestaltung des Arbeitsplatzes
Was machen nun Firmen genau, um diesem Syndrom bei den Mitarbeitern vorzubeugen?
Für Aufsehen sorgten bei der Deutschen Telekom und bei VW die Initiativen, dass den Mitarbeitern nach Feierabend verboten wird, mittels Smartphone oder Emailverkehr noch etwas zu arbeiten.
Microsoft hat eine sogenannte "Vertrauensarbeitszeit" eingeführt. Das bedeutet, dass vor allem die Mitarbeiter des Vertriebs entscheiden können, wo und wann sie arbeiten. Es ist ausdrücklich erwünscht, dass die Mitarbeiter nachmittags lieber Zeit mit der Familie verbringen und dann abends arbeiten. Deren Credo lautet: Der Erfolg entscheidet sich nach vollbrachter Arbeit und nicht nach einem Zeitpensum. Eine ständige Rufbereitschaft gibt es nicht. Außerdem gibt es in der Firma ein eigenes Sportstudio und eine Kinderbetreuung.
Auch für Siemens ist eine flexible Arbeitszeit im Fokus. Kein Mitarbeiter - bis auf diejenigen einer Schicht- ist mehr an den klassischen Arbeitstag von neun-bis-fünf Uhr gebunden. Es ist somit zum Beispiel möglich, nachmittags die Kinder vom Kindergarten abzuholen oder mit den schulpflichtigen Kindern, gemeinsam die Hausaufgaben zu erledigen.
Bei O2 gibt es einen Familienservice: Dieser vermittelt Dienstleistungen für die eigenen Mitarbeiter wie zum Beispiel Kinderfrau, Gärtner oder die Betreuung für pflegebedürftige Angehörige. Ferner vermittelt das Unternehmen in speziellen Seminaren, wie die Mitarbeiter besser ihre Ressourcen einteilen und mit Überlastungssituationen umgehen können.
Auch bei Giesecke&Devrient ist die Unterstützung der Mitarbeiter mittels der Organisation bei Kinderbetreuung oder der Pflege bei Familienmitgliedern wichtig. Die Mitarbeiter können auch mit einem professionellen Trainer im hauseigenen Fitness-Studio für die eigene Gesundheit sorgen. Ein gesunder Köper unterstützt einen gesunden Geist.
An diesen Beispielen können wir also erkennen, dass sich viele Firmen des Themas " Burn-out" angenommen haben. Das müssen sie auch. Es geht um das Wohl der wichtigsten Ressource eines Unternehmens: den Mitarbeiter!











