(openPR) Regale für Bücher, Filme, Games und mehr sind jetzt nicht mehr aus Holz, sondern virtuell! Auf dem Munich Venture Summit hat frents.com seine Social Library offiziell vorgestellt.
Wer seine Buchsammlung im edlen Tropenholzregal bewundern möchte, muss ab sofort nicht mehr befürchten, den Lebensraum bedrohter Tiere zu zerstören. Denn auf frents.com können Sammler den Anblick der Mahagoni-Maserung nun auch virtuell genießen, ohne einer Äquatorfliege etwas zu Leide zu tun.
Im Dezember hatte das junge Startup sein neuartiges Konzept in der Wirtschaftswoche vorgestellt. Nun hat das Unternehmen den Service auf dem Munich Venture Summit in Anwesenheit namhafter Investoren, VCs und anderer Startups wie Groupon.de offiziell gestartet. Die Nutzer der Plattform haben jetzt die Möglichkeit, ihre Sammlungen jeglicher Art – seien es Bücher, Filme, Computerspiele, Werkzeuge, Sportsachen oder andere Dinge – in virtuellen Regalen zusammen zu tragen. Für Kleider steht ein mit Bügeln versehener Kleiderständer bereit, für Bücher die Mahagoni-Bücherwand, für Filme das DVD-Rack.
Kein Social Network, sondern die erste Social Library!
Im Vordergrund stehen bei frents.com nicht die Mitglieder selbst, sondern ihre Sachen und Sammlungen. Gesammelt wird dabei nicht nur alleine, sondern auch gemeinsam mit Freunden und Nachbarn. Daher ist frents eine soziale Bibliothek im Freundeskreis und der Nachbarschaft. Was haben Freunde? Was mögen sie? Welcher Nachbar hat die gleichen Interessen wie ich? Wo bekomme ich den nächsten Bohrer? Dies sind Fragen, die frents nach einer kostenlosen Anmeldung beantwortet.
„Das statistische Bundesamt hat ermittelt, dass in jeder dritten Wohnung eine oder mehrere Spielekonsolen liegen“, sagt Philipp Rogge, einer der Gründer der Plattform als Beispiel. „Da der durchschnittliche Facebook User 130 Freunde hat, folgt daraus, dass jeder Facebook User allein in seinem Freundeskreis auf mehr als 40 Spielekonsolen zugreifen kann. Dazu kommt eine Vielzahl an Konsolen die im eigenen oder im direkten Nachbarhaus liegen. frents macht diese Dinge verfügbar.“ Wenn sich Freunde und Nachbarn auf diese Weise organisieren, sparen sie nicht nur Geld und schonen Ressourcen. Es finden sich auch Menschen mit gleichen Interessen zusammen, die ihre Leidenschaften miteinander teilen. Mit jedem Tag wächst die Plattform und das Angebot weitet sich aus.
Der weltweite Trend des Teilens über neue Technologien wurde erst kürzlich von der australischen Trendforscherin Rachel Botsman in ihrem Buch „What´s Mine is Yours“ beschrieben (collaborativeconsumption.com). In dem Buch zeigt sie, dass sich das Konzept erst am Anfang der Entwicklung befindet, und prophezeit einen Umbruch der Gesellschaft. frents, so ist sie überzeugt, wird dabei mithelfen: „frents ist in Deutschland das erste Unternehmen, auf das wir aufmerksam geworden sind“, bestätig die TED-Speakerin den innovativen Ansatz des jungen Startups. Ihr Buch kann auf frents.com kostenlos geliehen werden.













