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„Unternehmenskultur: Ein Rezept gegen den Fachkräftemangel“

01.02.201117:15 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: „Unternehmenskultur: Ein Rezept gegen den Fachkräftemangel“

(openPR) „Unternehmenskultur: Ein Rezept gegen den Fachkräftemangel“
Eine mitarbeiterfreundliche Unternehmenskultur sorgt langfristig für zufriedene und verantwortungsbewusste Fachkräfte, die sich mit ihrem Arbeitgeber identifizieren. Dazu bedarf es gemeinsamer Werte, nachvollziehbarer Ideale und klarer Leitlinien. Einige Firmen haben dies bereits sehr erfolgreich umgesetzt.



Was Unternehmen tun können, um ihre Mitarbeiter in Zeiten des Fachkräftemangels dauerhaft an sich zu binden und wie Firmen den Spagat zwischen betriebswirtschaftlicher Effizienz, Kreativität und Individualität bewältigen, präsentierte Frau Dr. des. Belvederesi-Kochs im Rahmen ihres Vortrags „Unternehmenskultur: Ein Rezept gegen den Fachkräftemangel“ . Zum Auftakt der kostenlosen Vortragsreihe „Wirtschaft anders erfahren“ hatte die belvederesi Kommunikations- und Unternehmensberatung in die Theaterstrasse 83 in Aachen eingeladen.

Personen mit abgeschlossener Lehre, einem Abschluss als Meister, Techniker oder Fachwirt, sowie akademischen Graden, werden in Deutschland zunehmend rar: Bis 2020 fehlen, je nach Schätzung, zwischen einer halben und zwei Millionen solcher Fachkräfte, was die Wachstumspotentiale deutscher Unternehmen beträchtlich einschränken wird. Das Problem des sog. Brain-Drains wird jedoch zusätzlich dadurch verschärft, dass viele Arbeitnehmer unzufrieden mit ihrem Arbeitgeber und den direkten Vorgesetzten sind. So ergab der Gallup-Engagement-Index 2008, dass 67 Prozent aller Befragten eine geringe emotionale Bindung an ihr Unternehmen und dementsprechend auch eine geringe Loyalität gegenüber ihrem Arbeitgeber verspüren. 20 Prozent gaben sogar an, bereits innerlich gekündigt zu haben. Die Hauptgründe lagen im Fehlen von persönlicher Förderung und Anerkennung sowie der Nicht-Beachtung der eigenen Meinung. Diesem Defizit an Zufriedenheit kann eine mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur durchaus Abhilfe leisten.

Etabliert man nämlich eine Kultur, in der positive Werte wie Vertrauen tatsächlich gelebt werden, stärkt dies Loyalität und Leistungsbereitschaft erheblich. Die durch ein starkes Wir-Gefühl geförderte Kooperation mit den Kollegen stellt laut einer Studie zur Arbeitszufriedenheit des geva-Intituts dann auch den wichtigsten Faktor für das Wohlbefinden der Mitarbeiter dar, gefolgt von anspruchsvollen und sinnhaften Aufgaben, möglichst mit Entscheidungskompetenz und in einem angenehmen Arbeitsklima.

Solch eine mitarbeiterfreundliche Unternehmenskultur wird bereits von einigen, meist jungen Unternehmen gelebt. Softwaregiganten wie Microsoft und Google, die einen extrem individualistischen Ansatz verfolgen, setzen beispielsweise auf ein ausgeprägtes Maß an Selbstverantwortung, auf persönliche Weiterbildung und hierarchieübergreifendes Feedback . Darüber hinaus bieten sie flexible Arbeitszeiten, internationale Aufstiegsmöglichkeiten und transparente Entlohnungssysteme. Google wurde so bereits zweimal zum beliebtesten Arbeitgeber der Welt gewählt, und dies eben nicht nur wegen der genannten Rundumversorgung. Der unkonventionelle Führungsstil fordert die Mitarbeiter zu Kreativität und Innovativität auf, wodurch Erfolgsprodukte wie Google Earth und Gmail entstanden sind. Dass ökonomischer Erfolg und weitgehende Freiheiten für Mitarbeiter sich nicht ausschließen, beweist auch die deutsche Drogeriekette dm. Intern herrscht ein dialogischer, auf Mündigkeit und Verantwortungsfähigkeit basierender Führungsstil: Die Unternehmensleitung gibt nur eine grobe Perspektivplanung vor, stattdessen legt jede Filiale ihre eigenen Ziele fest. Persönlichkeitsentwicklung und berufsbegleitende Weiterbildung gehören bei dm ebenso zum Berufsalltag, wie bei den Sparkassen. Wenngleich letztere deutlich konservativer und bürokratischer geführt sind als beispielsweise Google und Microsoft, sind sie nicht weniger attraktiv für qualifizierte Fachkräfte. Neben Regionalprinzip und sozialem Engagement wird in den einzelnen Abteilungen und Filialen ein kollegialer und menschlicher Umgang miteinander gepflegt und durch die spezielle Unternehmenskultur befördert.

Diese branchenübergreifenden Beispiele für erfolgreiche Unternehmenskulturen zeichnen sich durch das permanente Bestreben aus, Mitarbeiter zu fordern und zu fördern und eine entspannt-produktiver Arbeitsatmosphäre zu schaffen, in der Veränderungsvorschläge willkommen sind. Sich an gemeinsamen Werten zu orientieren und gemeinsame Visionen zu entwickeln, die Selbstverantwortung des Einzelnen zu stärken und Weiterbildungsmöglichkeiten zu eröffnen, regelmäßiges Feedback zu geben und einen Pausenraum für den informellen Austausch einzurichten, sind also Maßnahmen, durch die Unternehmen ohne großen, finanziellen Aufwand als Arbeitsgeber attraktiver werden können. So vermag eine mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur Fachkräfte dauerhaft an sich zu binden und nachhaltig zu motivieren.

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