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Brüderle sieht zurzeit keine Inflationsgefahr

31.01.201114:51 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Forderung nach Eindämmung der Geldmenge -
- Tarife: Wirtschaftsminister sieht Gewerkschaften in besserer Position -
- Fachkräftemangel erfordert „kluge Zuwanderungspolitik“ -

Berlin, 30. Januar - Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) sieht zurzeit keine Inflationsgefahr in der Europäischen Union, fordert jedoch geeignete Maßnahmen, um das Risiko auch zukünftig klein zu halten. In einem am Sonntag vorab veröffentlichten Interview der Zeitschrift „Super Illu“ erklärt Brüderle: "Aktuell sehe ich die Preisstabilität nicht gefährdet. Allerdings: Weltweit wurde zur Beseitigung der Krise viel Liquidität geschaffen. Diese Geldmenge muss jetzt durch eine sehr umsichtige Politik der Notenbanken wieder eingedämmt werden, um auch auf mittlere Sicht die Gefahr einer Inflation auszuschließen." Im vergangenen Jahr habe die Teuerungsrate „auf niedrigem Niveau bei 1,1 Prozent“ gelegen, erklärt der Wirtschaftsminister weiter. „Einige Preise sind aber nach oben geschnellt. Primär verantwortlich dafür ist der Energiesektor, bedingt durch zwei Effekte: Durch den Aufschwung gibt es eine gestiegene Nachfrage, also einen höheren Energieverbrauch. Außerdem steigt der Anteil der erneuerbaren Energien. Da bestehen ein Einspeisevorrang und eine Festpreisgarantie – beides hat Auswirkungen auf den Preis.“



Insgesamt beurteilt Brüderle die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland ausgesprochen zuversichtlich. „Der Konsum wird in diesem Jahr weiter zunehmen. Im Jahreswirtschaftsbericht gehen wir davon aus, dass die Binnennachfrage mit rund 80 Prozent zum Wachstum beiträgt, der Sachverständigenrat rechnet sogar mit rund 90 Prozent“, erklärt der FDP-Politiker und betont, dass die Menschen zu Recht optimistisch seien. „Die Wirtschaft läuft, es werden Sonderschichten gefahren und Überstunden gemacht. Viele Arbeitnehmer haben keine Angst mehr um ihren Arbeitsplatz und blicken auch den Tarifverhandlungen, die von den beiden Partnern betrieben werden, mit Optimismus entgegen.“ Für die Höhe der Löhne seien zwar die Tarifparteien verantwortlich. „Aber derzeit bietet die wirtschaftliche Situation in Deutschland für die Gewerkschaften eine weitaus bessere Verhandlungsposition, als während der Wirtschaftskrise“, sagt Brüderle.

Gleichzeitig warnt der Bundeswirtschaftsminister in dem "Super Illu"-Interview erneut vor einem zukünftigen Fachkräftemangel in Deutschland und plädiert darum dafür, "durch eine kluge Zuwanderungspolitik ausländische Fachkräfte" ins Land zu holen. "In der Arbeitsgruppe 'Fachkräfte der Zukunft' werden wir innerhalb der Bundesregierung gemeinsam eine vernünftige Lösung erarbeiten. Wir können nicht warten, bis wir alle Schulabbrecher zu Diplom-Ingenieuren ausgebildet haben, bevor wir uns um den in einigen Branchen und Regionen bereits akuten Fachkräftemangel kümmern. Wir müssen unser Wachstum sichern. Dazu gehören auch qualifizierte Fachkräfte", erklärt Brüderle.

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