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Wie ich Seine Heiligkeit den Dalai Lama traf – ohne einen Reisepass Von der tibetischen Schriftstllerin Woeser

28.01.201108:55 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Wie ich Seine Heiligkeit den Dalai Lama traf – ohne einen Reisepass Von der tibetischen Schriftstllerin Woeser
Woeser vor dem Bildschirm, auf dem der Dalai Lama spricht
Woeser vor dem Bildschirm, auf dem der Dalai Lama spricht

(openPR) High Peaks Pure Earth, HighPeaksPureEarth.com, übersetzte einen von Woeser verfassten Blogbeitrag, der ursprünglich zur Aussendung am 5. Januar 2011 auf Radio Free Asia erstellt worden war und am 10. Januar auf ihrem Blog veröffentlicht wurde.


Wie einem Bericht auf der offiziellen Website des Dalai Lama zu entnehmen ist (1), nahm er am 4. Januar 2011 an einer Videokonferenz mit den chinesischen Menschenrechtsanwälten Jiang Tianyong und Teng Biao teil. Die von Woesers Ehemann Wang Lixiong organisierte Videokonferenz schloss an eine Reihe von Twitter-Gesprächen zwischen dem Dalai Lama und chinesischen „Netizens“ an,die 2010 ebenfalls von Wang Lixiong in die Wege geleitet worden waren.
Hier folgt Woesers Blogbeitrag:

Vor sieben Jahren habe ich in meiner Essay-Sammlung Xizàng Bijì (Tibet-Aufzeichnungen) über ein Gruppenfoto, auf dem ein Vater und sein Sohn abgebildet waren, die heimlich von Lhasa nach Dharamsala unterwegs waren, Folgendes geschrieben: „Er, der Bescheidenheit und Liebenswürdigkeit auf beiden Seiten ausstrahlt, aber die Mitte umfasst, ist der berühmteste aller frommen Tibeter, der gütigste Mensch, der am meisten ersehnt wird – der Dalai Lama“. Wegen dieses Satzes und einiger Artikel, in denen ich die Wahrheit zur Sprache bringe, bezeichneten die lokalen Behörden meine Arbeit als Werk mit „gravierenden politischen Irrtümern, das den 14. Dalai Lama und den 17. Karmapa preist und schwerwiegende falsche politische und religiöse Ansichten propagiert – einige Essays enthalten bis zu einem gewissem Grad bereits politische Irrtümer.“ Danach wurde ich aus meiner Stellung entlassen. Das war der Zeitpunkt, als ich Lhasa verließ (2).

Noch früher, schon vor 16 Jahren, hatte ich ein Gedicht verfasst, das zwischen den Zeilen eine Botschaft vermittelte (3):

„Auf dem Weg
Halte ich eine Blume, nicht von dieser Welt.
In Eile, bevor sie stirbt, suche ich in allen Richtungen,
Damit ich sie einem alten Mann in tiefroter Robe schenken kann.
Ein wunscherfüllendes Juwel,
Ein aufblitzendes Lächeln:
Sie knüpfen ein festes Band zwischen den Generationen.“

Später wandelte ich dieses Gedicht in einen Liedtext um, in dem ich offen sagte, der „alte Mann in tiefroter Robe“ sei „unser Yishin Norbu, unser Kundun, unser Gongsachog, unser Gyalwa Rinpoche …“ – alles respektvolle Benennungen des Dalai Lama.

Ebenso wie viele andere Tibeter hegte ich die Hoffnung, Seine Heiligkeit einmal sehen, seinen Lehren ehrerbietig zuhören zu können, eine Audienz zu erhalten – all das war mein innigster Wunsch. Schon von klein auf hatte ich mich danach gesehnt, dass dieser Augenblick wahr werden möge. Doch wie zahlreiche Tibeter, erhalte auch ich keinen Pass. Es ist nahezu unvorstellbar, dass dieses Regime, das uns kontrolliert, uns jemals einen Pass genehmigen wird, obwohl dies eigentlich das Grundrecht eines jeden Bürgers sein sollte. Letztes Jahr wurden in Lhasa allen, die über sechzig Jahre alt waren, Pässe ausgestellt, wenn auch nur für den Zeitraum einer Woche. Als Folge drängten sich im zuständigen Passbüro grauhaarige, humpelnde alte Menschen. Es war klar, dass sie sich alle auf den Weg in die Ausläufer des Himalaya machen wollten, um Verwandte zu besuchen, dem heiligen Land des Buddhismus Tribut zu zollen und sich jenen Traum zu erfüllen, von dem niemand spricht, den aber alle kennen. Ich habe den traurigen Verdacht, dass ich noch bis zu meinem sechzigsten Lebensjahr warten muss, bis ich einen Reisepass in die Hände bekomme.

Doch das Internet gab meinem Ich ohne Pass einen Ausweis zum Reisen. Im neuen Jahr half es mir, meinen Traum wahr werden zu lassen. Durch das Internet begegnete ich wie in einem Traum, doch sehr lebendig und real, dem Dalai Lama!

Alles begann mit einer Videokonferenz im Cyberspace. Am 4. Januar 2011 nahm Seine Heiligkeit in Dharamsala an einer Videokonferenz mit den beiden Menschenrechtsanwälten Teng Biao und Jiang Tianyong sowie dem Autor Wang Lixiong teil. Und ich – ich stand hinter Wang Lixiong und verfolgte aufmerksam jedes Wort. Als der Dalai Lama auf dem Bildschirm erschien, konnte ich es kaum fassen – Tränen strömten mir über das Gesicht. Es war ohne Frage ein riesengroßes Wunder, das es mithilfe der technischen Revolution möglich machte, geographische Entfernungen ebenso wie von Menschenhand geschaffene Barrieren zu überwinden und eine Brücke zu errichten, über die der Dalai Lama mit chinesischen Intellektuellen kommunizieren konnte. Ich hörte, wie der Dalai Lama zu den drei han-chinesischen Intellektuellen sagte: „Es ist genauso, als säßen wir zusammen, wir können nur nicht gegenseitig unseren Atem wahrnehmen.“ Am Ende des siebzig Minuten langen Gesprächs fragte Seine Heiligkeit mit besorgter Stimme: „Können Sie mich alle deutlich sehen?“ Als alle drei bejahten, wies er fröhlich auf seine Augenbrauen und lachte: „Dann haben Sie wohl auch meine grauen Augenbrauen gesehen?“

Ich weinte und weinte. Als ich mich, wie Tibeter es tun, dreimal niederwarf und leise einige Gebete rezitierte, mit einer Khata in der Hand vor dem Computer kniend und blind vor Tränen, sah ich, wie Seine Heiligkeit beide Hände ausstreckte, als wolle er die Khata entgegennehmen und mich segnen. Es ist unmöglich, meine Gefühle in diesem Augenblick mit Worten zu beschreiben … ich habe wirklich solch ein Glück! In Tibet geraten manche schon allein deswegen in Schwierigkeiten, weil sie ein Foto des Dalai Lama besitzen.

Menschen aus ganz China haben Seine Heiligkeit getroffen, ohne in irgendeiner Weise ihre Freiheit einzubüßen. Da wir alle Bürger dieses Landes sind, sollten auch Tibeter nicht dafür bestraft werden, dass sie eine Audienz bei Seiner Heiligkeit hatten.

Mein Gesicht auf dem Bildschirm vor sich, wies der Dalai Lama mich ernst und beharrlich an: „Geben Sie nicht auf, machen Sie weiter, es ist sehr wichtig, dass han-chinesische Intellektuelle und wir Tibeter uns gegenseitig stets über die wirkliche Situation informieren; dass wir miteinander reden und uns verstehen. Das müssen Sie sich zu Herzen nehmen. Während der letzten sechzig Jahre waren der Mut und das Vertrauen der Tibeter, die in China leben, unerschütterlich wie ein Fels. Die internationale Gemeinschaft verfolgt sehr aufmerksam die Situation in Tibet, wie sie wirklich ist. Menschen auf der ganzen Welt erkennen, dass Tibet auf der Seite der Wahrheit ist. Chinesische Intellektuelle sind sich dessen zunehmend bewusst, betrachten es aus einem breiteren Blickwinkel. Das große, mächtige China durchläuft einen Wandlungsprozess. Sie müssen also zuversichtlich bleiben und noch härter arbeiten, verstehen Sie?“

Da hatte ich mich schon beruhigt und bewahrte die Worte Seiner Heiligkeit in meinem Herzen.
Beijing, 5. Januar 2011

(1) http://dalailama.com/news/post/641-transcript-of-video-conference-with-his-holiness-the-dalai-lama-and-chinese-activists

(2) HRU Oktober 2004/4, „Tibetische Autorin wegen positiver Erwähnung des Dalai Lama verfolgt“,
http://www.igfm-muenchen.de/tibet/HRU/2004/HRU-2004-10.html

(3) High Peaks Pure Earth verwendet die Übersetzung von Woesers Gedicht „On the Road“ von Ragged Banner. Es wurde in ihrem Buch „Tibet’s True Heart“ veröffentlicht, und sie zitiert es in ihrem Artikel (s. unten). Das Gedicht schrieb sie im Mai 1995 in Lhasa. Die vollständige Version ist in englischer Sprache unter dem Link http://www.raggedbanner.com/pOTR.html nachzulesen (chin. Original s. unter http://www.raggedbanner.com/cOTR.html).

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