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Tausende nahmen an Sopa Rinpoches Bestattung teil, neue Proteste

19.01.201215:01 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Tausende nahmen an Sopa Rinpoches Bestattung teil, neue Proteste
Sopa Rinpoche (neues Bild von Woeser)
Sopa Rinpoche (neues Bild von Woeser)

(openPR) Tausende von Tibetern aus ganz Golog in Osttibet kamen am Sonntag zu der Bestattung von Sopa Rinpoche. Sopa Rinpoche, ein geachteter spiritueller Lehrer Anfang Vierzig, starb auf der Stelle, nachdem er Kerosin getrunken und sich damit übergossen hatte, ehe er sich am 8. Januar in Brand steckte.

Wie die in Peking lebende tibetische Schriftstellerin Woeser mitteilte, trauerten die Tibeter in Golog und den benachbarten Regionen von Qinghai, Gansu und Sichuan tief über den Verlust des Rinpoche.

Woeser schrieb, Tausende von Tibetern hätten an der Bestattungszeremonie Sopa Rinpoches im Bezirk Darlag, TAP Golog, teilgenommen. An anderen Orten in Golog versammelten sich die Tibeter zu friedlichen Demonstrationen.

Voice of America teilte mit, über einhundert Tibeter hätten von 9.30 h bis 17 h aus Protest Bilder seiner Heiligkeit des Dalai Lama und von Gyalwang Karmapa im Kreis Pema der TAP Golog herumgetragen. Sie demonstrierten ihre Solidarität mit allen jenen Landsleuten, die seit den Massenaufständen von 2008 ihr Leben opferten.

Die Demonstranten forderten die Rückkehr des Dalai Lama nach Tibet und Freiheit in Tibet. Weinend und schluchzend trugen sie Transparente, auf denen stand, die Tibeter sollen sich in Solidarität mit jenen, die ihr Leben ließen, erheben. Das chinesische Sicherheitspersonal schritt offenbar nicht ein, aber machte Fotos und nahm Videos von der Demonstration auf.

Auf den Flugblättern, die Sopa Rinpoche vor seiner todbringenden Tat verteilte, erklärte er, sein feuriges Opfer gereiche nicht zu seinem „persönlichen Ruhm“, sondern sei für Tibet und das Glück der Tibeter.

Die Tibeter sollten ihre Entschlossenheit nicht verlieren. Der Tag des Glücks würde ganz gewiß kommen. Damit der Dalai Lama lange lebe, sollten die Tibeter nicht von ihrem Pfad abweichen.

In den vergangenen 11 Monaten haben 16 Tibeter sich selbst angezündet, wobei sie die Rückkehr des Dalai Lama aus dem Exil forderten und gegen Chinas fortgesetzte Besetzung Tibets protestierten.

Quelle: Phayul, www.phayul.com

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