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Ausbildungsplatzabgabe muss vom Tisch

28.04.200422:33 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Union begrüßt Initiative von Wirtschaft und Handwerk

10. Oktober 2003: Zum Ergebnis des Lehrstellengespräches von Bundesregierung und Wirtschaftsverbänden erklärt die bildungs- und forschungspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Katherina Reiche MdB:

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion begrüßt die Initiativen von Wirtschaft und Handwerk, in Zusammenarbeit mit den Arbeitsämtern in den nächsten Wochen jeden der verbleibenden 35.000 unversorgten Lehrstellenbewerber anzuschreiben und zu einem Beratungsgespräch einzuladen.

Jetzt ist Rot-Grün aufgefordert, das Gerede über eine Ausbildungsplatzabgabe sofort einzustellen. Bundesbildungsministerin Bulmahn muss die Vorbereitungen zur Einführung einer Zwangsabgabe in ihrem Ministerium stoppen.

Ideologisch begründete Scheinaktivitäten sind einzustellen. Frau Bulmahn soll sich endlich an die eigentliche Arbeit machen. Sie soll die Aktivitäten ihres Hauses darauf ausrichten, das Berufsbildungsrecht zu novellieren.

Die Berufsausbildung muss wieder stärker an betrieblichen Aufgaben und Arbeitsprozessen orientiert und den Betrieben mehr Eigenverantwortung bei der Ausbildung gegeben werden. Dies ist der richtige Weg, um die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe zu stärken.

Autor(en): Katherina Reiche

 

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