(openPR) Ausbildungsabgabe in die Mottenkiste
3. November 2003 - Zur Diskussion der Regierungsfraktionen über die Einführung einer Ausbildungsplatzabgabe erklärt wie wirtschaftspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Dagmar G. Wöhrl MdB:
Die Vorschläge zur Einführung einer Ausbildungsplatzabgabe sind schlicht unerträglich. . Die Forderung nach dieser bürokratischen Zusatzbelastung zeigt, dass Rot und Grün das 1 x 1 der Wirtschaftspolitik immer noch nicht begriffen haben.
Die Ausbildungsplatzabgabe schadet jungen Menschen, die eine Lehrstelle suchen. Sie verursacht rund 690 Mio. € Verwaltungskosten, ohne dass ein einziger Ausbildungsplatz neu geschaffen wird. Sie demotiviert Arbeitgeber und treibt Arbeits- und Ausbildungsplätze weiter ins Ausland.
Wer die Lehrstellenkatastrophe tatsächlich überwinden will, muss Unternehmen entlasten, Bürokratie abbauen und dafür sorgen, dass die Schulausbildung deutlich verbessert wird.
