(openPR) Die stärksten Treiber für das Engagement des mittleren Managements neben der Möglichkeit, Entscheidungen zu treffen – Vertrauen und Teamarbeit.
Eine aktuelle Studie der Talent Management Beratung Development Dimensions International (DDI) belegt, dass sich nur elf Prozent der MitarbeiterInnen im mittleren Management diesen Aufgaben gewachsen fühlen, die sie in den kommenden zwei Jahren bewältigen müssen. Unternehmen, die sich dessen nicht bewusst sind, steuern damit leichtfertig auf die eigene Krise zu.
Die drei größten Herausforderungen für Führungskräfte auf der mittleren Ebene sind demnach
1. das Steuern von Veränderungsprozessen,
2. das Umsetzen von Prioritäten bei Arbeitsabläufen und
3. das Treffen schwieriger Entscheidungen.
40 Prozent dieser Führungskräfte sagten laut DDI-Studie auch, dass sie sich nur einigermaßen vorbereitet fühlten, um diese Anforderungen zu bewältigen.
Die Studie fragte auch, welche Fähigkeiten das mittlere Management in den nächsten drei bis fünf Jahren benötigt werden:
1. die Fähigkeit zu führen (45 Prozent),
2. technische Expertise (31 Prozent) und
3. finanzieller bzw. geschäftlicher Scharfsinn (24 Prozent).
Die aus der Studie hervorgehenden Erfordernisse und neuen Herausforderungen zeichnen ein sehr bedenkliches Bild. Viele junge Führungskräfte haben die Meinung, dass die Fähigkeit zu führen, die wichtigste Erfolgskomponente in den nächsten drei bis fünf Jahren sei, doch gerade dafür fühlen sie sich nur unzureichend vorbereitet.
Der demographische und wirtschaftliche Wandel zeigt eines auf: Nichts bleibt, wie es vorher war. Durch geeignete Fortbildungsmaßnahmen können Firmen und Verwaltungen allerdings Vorsorge ergreifen, dass dieses Bild nicht zutreffen wird.
Zur Studie
Für die DDI-Studie „Mid-Level Leadership“ wurden 2.000 Manager der mittleren Ebene in neun Ländern und aus zwölf verschiedenen Branchen befragt.













