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Grüne Gentechnik trägt zur Sicherung der Welternährung bei

28.04.200422:26 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) UN-Welternährungstag am 16.10.2003

Zum diesjährigen UN-Welternährungstag am 16.10.2003 erklären der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Harry Carstensen MdB, und der Beauftragte für Bio- und Gentechnologie, Helmut Heiderich MdB:

Die Sicherung der Welternährung ist für die CDU/CSU-Bundestagsfraktion ein wichtiges Anliegen.

Wir begrüßen daher alle internationalen Anstrengungen, die diesem Ziel dienen. Dazu gehört das Milleniumsziel, die Zahl der Hungernden bis 2015 zu halbieren. Wie beim Welternährungsgipfel World Food Summit + 5 festgestellt wurde, reichen die bisherigen Maßnahmen dazu nicht aus.

Zwar hat sich seit den sechziger Jahren die Situation der hungernden Menschen in Entwicklungsländern erheblich verbessert. Dies ist u.a. auf Ertragssteigerungen zurückzuführen, die auch auf besseren Bewässerungssystemen und Ausbildungen der Landwirte beruhen. Dennoch wird der Druck auf die Landwirtschaft nach Leistungssteigerung bestehen bleiben, da nach Angaben der FAO die Nachfrage nach Lebensmitteln in den nächsten dreißig Jahren um 60% höher sein wird als heute.

In dieser Situation muß allen Verantwortlichen bewusst sein, dass die Grüne Gentechnik Entscheidendes leisten kann, um diese Herausforderung zu bewältigen:

Gentechnisch verbesserte Pflanzen können höhere Schädlingsresistenz und wirksame Abwehrmechanismen gegen Salz oder Dürre besitzen und gleichzeitig einen verminderten Aufwand an Dünger und Pflanzenschutzmitteln benötigen.

Dazu kommt die verbesserte Nahrungsmittelqualität, da eine gentechnisch veränderte Pflanze auch einen höheren Anteil an z.B. Vitamin A enthalten kann, wie bei dem Golden Rice. Die Gentechnik ermöglicht auch, einen Impfstoff in Pflanzen wie z.B. in eine Banane einzubauen.

Die grüne Gentechnik bietet viele Chancen, gerade für die Welternährung. Sie darf daher nicht vernachlässigt oder gegängelt werden, wie das die grünen Bundesminister Künast und Trittin derzeit tun. Sie muß vielmehr gefördert werden.

Wir fordern daher die Bundesregierung auf:

Die Erforschung in nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen zu fördern;

Demonstrationsfreilandversuche durchzuführen;

Den Zugang kleinbäuerlicher Betriebe zu gentechnisch verbesserten Pflanzensorten nicht zu verhindern;

Sachliche Informationsarbeit zu leisten, sowohl im Inland als auch bei Nahrungsmittelhilfen.

 

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