(openPR) (Bonn, 11.11.10) Die Bundesvorsitzende von donum vitae, Rita Waschbüsch, spricht sich entschieden gegen Selektion durch Präimplantationsdiagnostik aus. „Präimplantationsdiagnostik sortiert beschädigte Embryonen aus. Dies bedeutet nichts anderes, als dass sich Menschen anmaßen darüber zu entscheiden, ob behinderte oder kranke Menschen leben dürfen. Präimplantationsdiagnostik ist damit eine unzumutbare Abwertung und Belastung von behinderten Menschen in unserer Gesellschaft“, so Rita Waschbüsch.
Auch die Erfahrungen aus anderen Ländern zeigen, dass eine Begrenzung auf einige wenige Ausnahmefälle in der praktischen Anwendung nicht einzuhalten ist. Die bisherige Praxis in diesen Ländern geht teilweise sogar so weit, dass z.B. nach Geschlecht selektiert wird. Es zeigt sich, dass das Abweichen von der grundsätzlichen Unverfügbarkeit menschlichen Lebens sehr schnell zu einem Dammbruch führt. Unbeschadet dessen bedürfen Paare mit einem unerfüllten Kinderwunsch deutlich verbesserter Beratungs- und Hilfsangebote.






