(openPR) München – Norbert Geis, MdB, und Thomas Goppel, MdL, die als Sprecher der ChristSozialen Katholiken (CSK) in der CSU fungieren, bedanken sich bei Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem Vorsitzenden der Unionsfraktion im Deutschen Bundestag Volker Kauder, dass sie sich klar für ein Verbot der Präimplantationsdiagnostik (PID) ausgesprochen haben.
Die Sprecher der CSK begrüßen die deutliche Zielvorgabe für die parlamentarische Debatte auch deshalb, weil sie der Beliebigkeitsvorgabe des Koalitionärs FDP (Generalsekretär Lindner) Grenzen setzt.
Thomas Goppel: „Es mag angehen, dass Einzelfall-bedingte Besorgnis in schweren Schädigungsanzeigen am Embryo den Entscheidern im Bundestag die Wahl zur Qual werden lässt. An der Verfassungslage ändert das nichts.“
Norbert Geis: „Im Rahmen der PID werden menschliche Embryonen, die im „Reagenzglas gezeugt“ worden sind, außerhalb des Mutterleibs genetisch getestet. Die genetisch auffälligen werden “aussortiert“ und vernichtet und nur die „fehlerfreien“ werden in die Gebärmutter übertragen. Der Embryo ist ein Mensch in seiner Anfangsphase. Wir alle haben als Embryo begonnen. Wird ein Embryo vernichtet, wird ein Menschenleben abgetötet. Unsere Verfassung sichert den Schutz des menschlichen Lebens von Anfang an. Dies hat das Verfassungsgericht wiederholt festgestellt. Deshalb darf der Embryo, auch wenn er im „Reagenzglas gezeugt“ worden ist, nicht vernichtet werden, weil bei ihm Schäden erkennbar sind. Eine solche Selektion verstößt nicht nur gegen das Recht auf Leben, sondern auch gegen die Würde des Menschen als der zentralen Norm unserer Verfassung. Darum ist ein PID-Verbot der Sache nach ein Tötungsverbot. Andere Überlegungen lässt unsere Verfassung bei genauem Besehen nicht zu.“












