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Goppel: "Verantwortungsbewusster Deutscher Ethikrat"

08.03.201114:31 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Goppel: "Verantwortungsbewusster Deutscher Ethikrat"
Die politische Stimme engagierter Katholiken in der CSU
Die politische Stimme engagierter Katholiken in der CSU

(openPR) München – „Auch wenn die Mitglieder des Deutschen Ethikrates hälftig zu zwei unterschiedlichen Voten zur Frage der Zulässigkeit der Präimplantationsdiagnostik (PID) kommen, erweisen sich beide Stellungnahmen als „verantwortungsbewusst“ im Umgang mit der „unantastbaren Würde des Menschen“.“ Thomas Goppel, vor einem Jahr von Horst Seehofer mit der Wahrnehmung der Interessen der Katholiken in der CSU betraut, würdigt mit diesem Satz die Qualität des Papiers, das der Deutsche Ethikrat mit unterschiedlichen Voten heute vorgelegt hat.

„Selbst die Ethikräte, die PID unter bestimmten Einschränkungen für ethisch gerechtfertigt halten, legen dem Gesetzgeber nahe, nur sehr eng begrenzte Möglichkeiten des medizinischen Zugriffs auf die Erbanlagen wahrzunehmen. Das beweist, dass alle Mitglieder des Deutschen Ethikrates längst verinnerlicht haben, dass sie hier an der Grenze zur Schöpfungssteuerung unterwegs sind und sich damit auf gefährlichem Terrain bewegen.“.

Goppel und die ChristSozialen Katholiken (CSK) in der CSU teilen zwar die Auffassung nicht, dass der von den Befürwortern der Einführung von PID-Maßnahmen angeforderte Kriterienkatalog in der Lage sein wird, „Spreu vom Weizen zu trennen“. „Zugriff bleibt Zugriff“, betont Goppel und fügt an, dass die PID-Rahmenbedingungen keine unterschiedliche Auslegung vertragen, solange die Forschung nach wie vor „Grauzonen des unzulässigen Übergriffs“ nicht ausschließt. „An solcher Stelle findet die Entscheidungsfreiheit des Einzelnen über die Existenz des anderen ihr absolutes Stoppschild“, konstatiert Goppel, der gleichzeitig den elf Ethikräten dankt, die an die bisher verpflichtende Unverrückbarkeit der Bewertung der PID erinnert haben. „Sie haben recht: PID-Durchführung ist ethisch nicht gerechtfertigt, muss aus den altbekannten Gründen Gültigkeit behalten, weil sich der Mensch nicht zum „Schöpferchen“ aufschwingen darf, wo die Existenz des Menschen als schöpferische Einheit vorgegeben ist und bleibt“.

„Der Bundestag hat aufgrund der Stellungnahme des Ethikrates eine schwere Aufgabe vor sich“, meint Goppel. „Zu wissen, dass man etwas nicht darf, obwohl man es dem Anscheine nach kann, um niemanden zu schädigen, ist eine beständige Versuchung, der man nicht erliegen darf. Keine menschliche Existenz ist darauf angelegt, Versuchsobjekt für andere zu sein."

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