(openPR) Liberale Hochschulgruppe kritisiert Zusammensetzung des neuen AStA
Darmstadt. Die Liberale Hochschulgruppe (LHG) Darmstadt kritisiert die Zusammensetzung des neugebildeten Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA). Hierzu erklärt der LHG-Vorsitzende Martin Zittel: „Ein AStA der auf Feminismus beharrt, Gleichstellung ablehnt und dann nur eine weibliche Referentin wählt, ist kaum mehr ernstzunehmen“.
Die LHG hatte zuvor gefordert, dass bisherige Referat für „Feminismus und Gleichberechtigung“ in ein Referat für Gleichstellung umzuwandeln. Damit scheiterten die drei LHG-Vertreter jedoch an der Koalition aus „Fachwerk“ und „Campus-Grüne“.
Konstantin Kloos, LHG-Vertreter im Studierendenparlament, ergänzt: „Mit einem Referat für Gleichstellung hätte der AStA zeigen können, dass er in der Gegenwart angekommen ist und die gesellschaftliche Realität ernst nimmt. Feminismus jedoch steht für einen längst überholten ‚Kampf der Geschlechter‘, den wir ablehnen.“
Martin Zittel erklärt abschließen: „Dass trotz dieser Schwerpunktsetzung nur eine Frau in den AStA gewählt wurde, obwohl der Frauenanteil der Fachwerk-Grüne-Koalition hoch ist, zeigt die Doppelmoral vieler Mitglieder des Studierendenparlaments und macht den AStA unglaubwürdig.“













