(openPR) GÖPEL electronic, Hersteller von JTAG/Boundary Scan Lösungen gemäß IEEE1149.x, gibt die Erweiterung der innovativen Emulationstechnik VarioTAP® zur Unterstützung des Serial Wire Debug (SWD) Interfaces von ARM® bekannt.
Der Funktionsumfang von VarioTAP reicht hierbei von der On-Chip Flash Programmierung bis hin zum Emulationstest auf Systemebene und beruht auf prozessorspezifischen Bibliotheksmodellen in Form von Software-IP. Als Erstanwendung wurden derartige VarioTAP-Modelle für die ultra low energy MCU der Serie EFM32 Gecko von Energy Micro® mit einem CORTEX® M3 Core implementiert.
„Wir erwarten perspektivisch eine immer weitere Verbreiterung von Low Pin Count Test- und Debug-Interfaces und in diesem Kontext erschließt die jetzt verfügbare VarioTAP Unterstützung des Serial Wire Debug von ARM nicht nur ein weiteres strategisch wichtiges 2-Draht Interface, sondern erhöht auch die Zukunftssicherheit unserer Lösungen erheblich“, freut sich Thomas Wenzel, Geschäftsführer der JTAG/Boundary Scan Division bei GÖPEL electronic. „Durch die Kombination der innovativen MCU von Energy Micro mit unserer einzigartigen VarioTAP® Technologie können die Anwender besonders stromsparende Produkte für Applikationen wie Smart Metering, Medizintechnik, Sicherheit und anderen energiesensitiven Märkten noch schneller validieren, testen und programmieren.“
„Wir sind hocherfreut, dass die fortschrittliche Technologie von GÖPEL electronic nun auch für unsere EFM32 Mikrocontroller Serie verfügbar ist“, sagt Øyvind Janbu, Technischer Direktor bei Energy Micro. „Die VarioTAP®-Modelle erlauben einen makellosen Produktionsfluss, der unseren Kunden eine signifikante Kostenreduzierung und schnelle Time-to-Market ermöglicht.”
Anwender der neuen VarioTAP®-Modelle für die EFM32 Gecko Serie sind auf dieser Basis in der Lage zunächst den funktionalen Emulationstests für sämtliche Board-Komponenten durchzuführen und anschließend die embedded Flash zu programmieren. Die nur wenige Sekunden dauernde Prozedur wird in einem konsistenten Ablauf ausgeführt, bietet eine extrem hohe Fehlerabdeckung und benötigt nur eine Hardware-Plattform.
Die Ansteuerung der Boundary Scan Signale bzw. der SWD-Signale erfolgt hierbei einheitlich über die erst kürzlich eingeführte neue SCANFLEX® Hardware TIC020 mit programmierbarem Multi-Bus Interface für JTAG und non JTAG Architekturen.
Die adaptive Streamingtechnik der TAP-Signale eröffnet die Möglichkeit in einem Testprogramm Emulationstests parallel oder interaktiv zu Boundary Scan Tests auszuführen, wobei die Zahl der TAP’s prinzipiell keiner Limitierung unterliegt. Dabei wird eine Vielzahl möglicher Konfiguration einschließlich Multi-Prozessor und Gang-Applikationen unterstützt.
Der Einsatz von VarioTAP® verlangt vom Anwender weder fachspezifisches Hintergrundwissen, noch zusätzlichen Entwicklungs¬werkzeuge, keine prozessorspezifischen Pods und auch keinerlei Firmware, was das Handling einfach und unkompliziert macht.
Durch die OEM-Kooperation mit allen führenden Anbietern von In-Circuit-Testern (ICT), Manufacturing Defect Analyzers (MDA), Flying Probern (FPT) und Funktionstestern (FCT) steht die neue Lösung auch sofort für die Produktion zur Verfügung.
Die neuen VarioTAP IP-Modelle werden ab SYSTEM CASCON™ Version 4.5.3 standardmäßig unterstützt und genauso wie die Systemsoftware per Lizenzmanager freigeschaltet. SYSTEM CASCON™ ist eine von GÖPEL electronic entwickelte professionelle JTAG Boundary Scan Entwicklungsumgebung mit derzeit 45 vollständig integrierten Werkzeugen zur In-System-Programmierung (ISP), zum Test, zum Debugging, sowie zur Design Validierung.
Hardwareseitig kann VarioTAP® in Verbindung mit den Controllern der SCANBOOSTER® Serie, sowie der Hardwareplattform SCANFLEX® eingesetzt werden.








