(openPR) Jena – anlässlich des 10. Anwendertreffens Boundary Scan Days® in Deutschland gibt GÖPEL electronic, weltweit führender Hersteller von JTAG Boundary Scan Lösungen gemäß IEEE1149.x die Weiterentwicklung der innovativen Emulationstechnologie VarioTAP® zur Unterstützung von non JTAG Debug-Interfaces bekannt.
Die neuen Features ermöglichen eine breitbandige Abdeckung verschiedenster proprietärer Debug-Architekturen unterschiedlicher Chiphersteller ohne Einsatz prozessorspezifischer Pods. Dabei wird als erster Vertreter das sogenannte BDM-Interface‚ (Background Debug Mode) und die MCU der Serie MPC5xx mit Power Architecture™ von Freescale unterstützt.
Der verfügbare Funktionsumfang von VarioTAP reicht hierbei von der Flash Programmierung bis hin zum Emulationstest auf Systemebene.
„Die neuen Features zur Gleichstellung von JTAG und non JTAG Interfaces sind ein wichtiger strategischer Entwicklungsschritt in unserer VarioTAP® Roadmap und erweitern die praktische Wirksamkeit dieser innovativen Emulations-Technologie ernorm“, freut sich Bettina Richter, Corporate Marketing Manager bei GÖPEL electronic. „Damit avanciert unsere Lösung zur universellsten und flexibelsten am Markt – mit weitreichenden Kundenvorteilen über den gesamten Produktlebenszyklus bei solch wichtigen Faktoren wie Testqualität, Programmiergeschwindigkeit, Investitionskosten und vor allem Time to Market“.
Durch die neuen Features wurde die Adaptivität von VarioTAP® als Streaming-Technologie für JTAG Signale so verbessert, dass nunmehr auch non JTAG Protokolle möglich sind. Zur Umsetzung dienen als VarioTAP®-Modelle bezeichnete Bibliotheken, welche modular als intelligente IP strukturiert sind. Auf dieser Basis können auch die On-Chip Flash der entsprechenden MPC5xx Typen In-System programmiert werden. Außerdem unterstützt VarioTAP® Bus Emulation Tests (BET) und System Emulation Tests (SET) zur dynamischen Verifikation von Speichern, Peripherie und anderen Buskomponenten.
Identisch zu den existenten Prinzipien werden auch die non JTAG Targets an einen verfügbaren Access Port angeschlossen, wobei auch ein Mix mit JTAG Targets über mehrere Ports möglich ist. Unter Nutzung der Hardwareplattform SCANFLEX® sind dadurch beispielsweise bis zu acht verschiedene Targets unabhängig ansteuerbar. Auch Gang-Applikationen wie die simultane Flash Programmierung, werden in diesem Kontext unterstützt.
Bei der Programmierung der Embedded oder externen Flash erfolgt die Script-Generierung ebenfalls automatisch. Die IP-Funktionen zur Busemulation und zur Systememulation ermöglichen einen funktionalen Test von On-Chip Interfaces ohne vorherige Flash-Firmware-Programmierung, sowie die Ausführung von kundenseitig definierten Programmcodes über eine VarioTAP® Modell-API.
Der Einsatz von VarioTAP® verlangt vom Anwender weder fachspezifisches Hintergrundwissen, noch zusätzlichen Entwicklungs¬werkzeuge und auch keine prozessorspezifischen Pods, was die Handhabung einfach und unkompliziert macht.
Durch die OEM-Kooperation mit allen führenden Anbietern von In-Circuit-Testern (ICT), Manufacturing Defect Analyzers (MDA), Flying Probern (FPT) und Funktionstestern (FCT) steht die neue Lösung auch sofort für die Produktion zur Verfügung.
Die neuen VarioTAP® Features und IP-Modelle werden von der Boundary Scan Software SYSTEM CASCON™ ab Version 4.5.3 standardmäßig unterstützt und genauso wie die Systemsoftware per Lizenzmanager freigeschaltet. SYSTEM CASCON™ ist eine von GÖPEL electronic entwickelte professionelle JTAG/Boundary Scan Entwicklungsumgebung mit derzeit über 40 vollständig integrierten ISP-, Test- und Debug-Werkzeugen. Hardwareseitig kann VarioTAP® in Verbindung mit den Controllern der SCANBOOSTER® Serie, sowie der Hardwareplattform SCANFLEX® eingesetzt werden.






