(openPR) Hamburg/Kiel. Trotz Windstärken bis über 40 Knoten (knapp 80 km/h) ist das Hamburger Forscherteam auf der ALDEBARAN im Nordostseekanal aktiv, um die Biologische Vielfalt der Algen zwischen Nord- und Ostsee zu vergleichen. Skipper Martin Kramp hat die Route rechtzeitig so ausgewählt, dass trotz der stürmischen Wetterbedingungen das Team an Bord gut arbeiten kann.
Im Rahmen des Meereswettbewerbs kam mit dem Hamburger Team vom Gymnasium Farmsen eine völlig neue Generation klimawissenschaftlicher Instrumente zum Einsatz: Mit dem dem OceanoScientific® Kit werden vollautomatisch stündlich ozeanografische und meteorologische Daten an Bord erfasst und über Satellit in das Messnetz des französischen Wetterdienstes eingespeist und sind damit international für alle Wissenschaftler verfügbar. Das System wurde insbesondere für Regattasegelyachten entwickelt, die regelmäßig Ozeanrennen südlich und zwischen den kontinentalen Kaps von Südamerika, Afrika und Australien bestreiten. Daten aus dieser Gegend rund um die Antarktis sind für die Klimaforschung von allerhöchster Bedeutung, die Anzahl geeigneter Plattformen ist dort abseits regulärer Schifffahrtsrouten jedoch stark begrenzt. Bojen und Satelliten können diese Aufgaben nur teilweise erfüllen.
Dieses so genannte OceanoScientific® Programme wurde mit Hilfe internationaler wissenschaftlicher Partner entwickelt. Neben den französischen Instituten IFREMER, INSU-CNRS, Météo-France und CNES spielt neben der europäischen Raumfahrtagentur ESA insbesondere das Leibniz-Institut für Meereswissenschaften an der Universität Kiel (IFM-GEOMAR) eine tragende Rolle. Kürzlich bestätigte auch die Universität in Maine, USA, ihre wissenschaftliche Partnerschaft.
Am Freitag, den 27. August, wird die ALDEBARAN in Kiel an der Pier des IFM Geomar im Düsternbrooker Weg 20 festmachen. Um 12 Uhr werden die Hamburger Schüler im Rahmen eines Pressegesprächs ihre ersten Ergebnisse und die Eindrücke ihrer Forschungsreise zwischen Nord- und Ostsee präsentieren.
Weitere Informationen finden Sie tagesaktuell unter www.meereswettbewerb.de und auf Facebook.












