(openPR) Olaf Scholz lobt den amerikanischen Mindestlohn als Vorbild und schießt damit ein klassisches Eigentor, weil er offenbar nicht rechnen kann.
Zu den Äußerungen des Parlamentarischen Geschäftsführers der SPD-Fraktion, Olaf Scholz, er setze in der Debatte um die Einführung von Mindestlöhnen auf Rückenwind aus den USA, erklärte der Hauptgeschäftsführer des AMP e.V., Thomas Hetz:
„Herr Scholz soll aufpassen, dass der Rückenwind nicht zu einem Sturm wird, der ihn umwirft. Wenn er die USA so lobend als Vorbild darstellt, dann soll er dies bitte auch z.B. beim Kündigungsschutz, bei den Sozialleistungen und den Urlaubsregelungen tun. Hier sind die USA nun wirklich kein Vorbild.“
„Wir nehmen Herrn Scholz lieber nicht beim Wort, denn er will bestimmt keine amerikanischen Verhältnisse auf dem deutschen Arbeitsmarkt haben“, so Hetz weiter. „Die Gespräche, die Herr Scholz ansonsten mit deutschen Gewerkschaften führen müsste, versprechen hoch spannend zu werden. Im Übrigen sollte Herr Scholz doch einmal den Rechenschieber zur Hand nehmen: 7,20 Dollar sind nur rund 5,60 EURO - ein Wert, der von Herrn Scholz an anderer Stelle als Dumping-Lohn bezeichnet wurde. Soviel zum Rückenwind aus den USA. Für Herrn Scholz scheint die Erde doch eine Scheibe zu sein“.
