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DAX-Konzerne betätigen sich als Hedgefonds

27.07.201017:33 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: DAX-Konzerne betätigen sich als Hedgefonds

(openPR) „Geld arbeitet nicht“ auf Platz 29 der meistgekauften Wirtschaftsbücher

Leverkusen, 27. Juli 2010, Alle im DAX gelisteten Unternehmen managen milliardenschwere Derivate-Portfolios. Einzelne Konzerne verwalten Anlagevolumina von einigen zig-Milliarden und übertreffen damit den Wert eines normalen Hedgefonds. Viele Kapitalgesellschaften müssen als Hedgefonds mit angeschlossenem Wirtschaftsbetrieb eingestuft werden. Sie sind damit in extremem Maße von den Geschehnissen auf den Kapitalmärkten abhängig. Diese von der Öffentlichkeit und den politisch Verantwortlichen in Parlament und Regierung kaum wahrgenommene Verflechtung von Realwirtschaft mit spekulativer Finanzwirtschaft beschreibt der Autor Hauke Fürstenwerth in seinem Bestseller „Geld arbeitet nicht – wer bestimmt über Geld, Wirtschaft und Politik?“ In der Wirtschaftsbestsellerliste des Manager Magazin wird das Buch diese Woche als Neueinsteiger auf Platz 29 gelistet.



"Geld arbeitet nicht" erhellt das Mysterium Finanzwirtschaft auch für Normalbürger mit geringen Kenntnissen in Wirtschafts- und Finanzfragen. Hauke Fürstenwerth erläutert die Aufgaben und Funktionsweisen der Finanzwirtschaft, zeigt auf, wie Geld verwaltet wird, wer die Besitzer des Geldes und wer die Verwalter sind, die mit immer neuen Finanzprodukten um die Gunst der Anleger werben. Er beschreibt wie Hedgefonds, Private-Equity-Fonds und Venture Capital Fonds arbeiten, mit welchen Geschäftsmodellen sie das Geld ihrer Investoren einsetzen und wie sie mit Unternehmen und Politikern verfahren. Fondsmanager verdienen Milliarden mit Wetten, die als Finanzinvestitionen getarnt werden. Sie sind die "heimlichen Herrscher der Welt", bezeichnen sich selbst als "masters of the universe". Sie diktieren der Gesellschaft und der Politik ihre eigenen Regeln.

Das Verhältnis von Geld, Wirtschaft und Politik ist ein kontroverses Thema. Frei von ideologischer Polemik zeigt Fürstenwerth auf, dass die Finanzwirtschaft sich von der Realwirtschaft gelöst hat und nach ihren eigenen Regeln agiert. Er verdeutlicht, wie notwendig Kontrollen sind und zeigt Wege auf, den Primat der Realwirtschaft gegenüber der Finanzwirtschaft wieder herzustellen. Es beschreibt die dramatischen Konsequenzen der Verlagerung des Gewinnstrebens von der Realwirtschaft in die Finanzwirtschaft. Sie führt zur schleichenden Erosion der Sozialen Marktwirtschaft. Sie produziert systemische Arbeitslosigkeit, spaltet die Gesellschaft in reich und arm. Sie zerstört die solidarischen Grundlagen des Gemeinwesens. Das Buch belegt faktenreich die folgenschweren Konsequenzen des Geschehens in der Finanzwirtschaft für alle Bürger.

Informationen zum Autor: Hauke Fürstenwerth war viele Jahre als Manager in der Chemischen Industrie tätig, u. a. als Geschäftsführer eines Corporate Venture Capital Fonds. Derzeit arbeitet er als Berater für Technologieunternehmen und deren Investoren. Er ist Autor zahlreicher Artikel zu Themen in den Bereichen Innovation und Wagniskapital.

bibliographische Angaben:

Hauke Fürstenwerth
Geld arbeitet nicht - wer bestimmt über Geld, Wirtschaft und Politik?
Shaker Media, Dezember 2007
ISBN 978-3-940459-22-0, 330 Seiten,
16 cm x 23 cm, 24,80 EUR

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