openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Freie Wähler Bundespartei sagt JA zur Primarschule

16.07.201008:21 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Freie Wähler Bundespartei sagt JA zur Primarschule
Martin Linek - 1. st. Bundesvorsitzender - Freie Wähler Gemeinschaft unabhängige Gruppe Deutschland Partei Union Vereinigung, kurz FWG Die Freie
Martin Linek - 1. st. Bundesvorsitzender - Freie Wähler Gemeinschaft unabhängige Gruppe Deutschland Partei Union Vereinigung, kurz FWG Die Freie

(openPR) "Man kann nicht auf der einen Seite bessere Integration von Sozial- und Lernschwachen sowie Kindern mit Migrationshintergrund fordern und auf der anderen Seite ein arrogantes und ignorantes System beibehalten wollen und so den besserverdienenden Eliten aus den noblen Vororten nach dem Munde reden" sagte der stellvertretende Bundesvorsitzende und Landesvorsitzender Baden-Württemberg der Freie Wähler Vereinigung, Martin Linek, auf der heutigen Pressekonferenz.



"Nicht ohne Grund landete Hamburg mit dem bisherigen Schulsystem beim Bundesländervergleich auf dem vorletzten Platz der Pisa Bildungsstudie." so Linek weiter, selbst Vater von schulpflichtigen Kindern weiter.

"Das Recht auf Bildung haben im modernen Deutschland Alle - nicht nur die Reichen!" ergänzte Thorsten Keuth vom FWG Landesverband Hamburg.

Die freien Wähler sprechen sich bekanntlich seit langem gegen Lobbyismus aus - auch solche Art von Lobbyarbeit lehnt die Bundesvereinigung der freien Wähler Gemeinschaft strikt ab. Diesen Bürgerwunsch bestätigen auch die zahlreichen Emails an E-Mail.

Es mag zwar andere geben, die unter dem guten Deckmantel von Freiheit und Unabhängigkeit als Trittbrettfahrer Minderheiten vertreten wollen. "Die Freie distanziert sich hiervon aber entschieden. Denn schließlich ist die Freie Wähler Gemeinschaft basisdemokratisch organisiert aus und in der Mitte der Bürgerinnen und Bürger, die auch Hamburgs Kindern eine bessere Schule geben will" so Keuth weiter, der Hamburgern und Schleswig-Holsteinern als aktiver, bürgernaher Kandidat der Freien Wähler bei der Europawahl 2009 noch gut bekannt ist.

Die demokratisch gewählte Mehrheit aus CDU, Grüne, SPD und Linke zeigt mit dem überwältigenden Mehrheitsbeschluss der Hamburger Bürgerschaft, dass sie koalitionsfähig ist. Die Bundesvereinigung freie Wähler unterstützt deshalb auch die Arbeit der Initiative "PROSchulreform Hamburg" ist Teil des Zusammenschlusses "Chancen für alle - Hamburger Allianz für Bildung", in der sich unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen zusammengeschlossen haben, um sich für die Schulreform einzusetzen.

"Die Freie" engagiert sich seit langem für ein modernes, zukunftsfähiges Schulsystem, in dem alle Schülerinnen und Schüler gemäß ihrer Fähigkeiten und Begabungen optimal gefördert werden. Die Partei der Mitte sieht dabei die Hamburger Schulreform als einen deutlichen Schritt in diese Richtung und eine überfällige und notwendige Antwort auf die Ergebnisse der PISA-Studie an.

Denn die Pisa-Studie belegt erneut die Abhängigkeit des Schulerfolges vom sozialen Hintergrund des Schülers. Besonders deutlich zeigt sich das Problem bei Kindern mit Migrationshintergrund, wobei der Rückstand bei Migranten, deren Eltern beide im Ausland geboren sind, in der zweiten Generation am größten ist. Die Abhängigkeit des Schulerfolges vom sozialen Hintergrund des Schülers, die in Hamburg und Berlin besonders stark ausgeprägt ist. Auf diesem Feld sind offenbar in den vergangenen Jahren kaum Fortschritte gelungen.

Hamburg schneidet bei der jüngsten Pisa-Bildungsstudie erneut schlecht ab. Die Hansestadt landet bei der Ländererhebung in der Gesamtwertung, aber auch in allen drei Kompetenzbereichen Naturwissenschaft, Mathematik und Leseverständnis, auf dem vorletzten Platz. Schlechter schnitten nur die Schüler in Bremen ab. Während sich die Hamburger Jugendlichen in den Naturwissenschaften und in Mathematik leicht verbessern konnten, fielen sie bei der Lesekompetenz sogar noch um einige Punkte zurück. In allen drei Kompetenzbereichen beträgt ihr Lernrückstand auf die Altersgenossen in den Spitzenreiter-Ländern Sachsen und Bayern mehr als ein Schuljahr.

Besonders alarmierend: Rund ein Viertel der Hamburger Schüler erreichte in den einzelnen Fächern gerade einmal die unterste Kompetenzstufe I oder verfehlte diese sogar. Sie gelten als so genannte Risikoschüler, die mit großen Schwierigkeiten in ihrer weiteren Schul- und Ausbildungslaufbahn rechnen müssen.

Die Zahl der Risikoschüler muss drastisch gesenkt und die Zahl der Spitzenleistungen deutlich erhöht werden.

Nach dem Pisa-Schock gilt das Finnisches Modell als Vorbild.

Die Diskussion um die Gemeinschaftsschule hat seit dem miserablen Abschneiden deutscher Schüler bei der internationalen Pisa-Leistungsstudie neue Nahrung erhalten. Denn im Pisa-Siegerstaat Finnland ist die eine Schule für alle seit den Siebzigerjahren Pflicht. Bis zur neunten Klasse lernen alle Schüler gemeinsam unter einem Dach. Wer weitergehen möchte, hat die Möglichkeit zwischen einer berufsorientierten Ausbildung und einer gymnasialen Oberstufe.

In der Schule für alle soll es kein Probehalbjahr mehr geben, kein Sitzenbleiben und kein Abschieben schwächerer Schüler in andere Schulformen. Ziel ist eine Schule, "die alle Kinder und Jugendlichen entsprechend ihrer individuellen Fähigkeiten bestmöglich fördert und zu einem Abschluss führt, der ihrer Qualifikation am Ende der Schulzeit entspricht.

Weiter denkbar ist auch, dass Grundschulen ihre Schüler nach der sechsten Klasse zusammen lassen und sie dort bis Klasse 10 weiter unterrichtet werden.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 448531
 1141

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Freie Wähler Bundespartei sagt JA zur Primarschule“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Freie Wähler Gemeinschaft

Bild: FREIE WÄHLER GEMEINSCHAFT Hamburg darf sich 2011 zum Unmut vieler Wähler doch nicht an Neuwahlen beteiligenBild: FREIE WÄHLER GEMEINSCHAFT Hamburg darf sich 2011 zum Unmut vieler Wähler doch nicht an Neuwahlen beteiligen
FREIE WÄHLER GEMEINSCHAFT Hamburg darf sich 2011 zum Unmut vieler Wähler doch nicht an Neuwahlen beteiligen
Wie der Landesvorsitzende der FREIE WÄHLER GEMEINSCHAFT Hamburg, Thorsten Keuth, gestern mitteilte, ist der enorme formalistische Kraftakt zwar nur denkbar knapp aber dennoch an 84 Unterstützerunterschriften gescheitert. Damit darf sich DIE FREIE trotz des großen Zuspruchs für eine wirklich freie und unabhängige Politik leider nicht bereits 2011 an den vorgezogenen Neuwahlen in Hamburg beteiligen. Zwar wurde am 06.01.11 der Hamburgische Landesverband der Bundespartei DIE FREIE vom Landeswahlausschuss als Partei zur Bürgerschaftswahl und zu a…
Bild: Walter Sittler begeistert von Hamburger Schwabenstreich Montagsdemo von DIE FREIE und ÖDPBild: Walter Sittler begeistert von Hamburger Schwabenstreich Montagsdemo von DIE FREIE und ÖDP
Walter Sittler begeistert von Hamburger Schwabenstreich Montagsdemo von DIE FREIE und ÖDP
Am Montag, 17. Januar 2011 wurde in Hamburg der 15te Schwabenstreich erfolgreich durchgeführt. Ehrengast war der Stuttgarter Schauspieler Walter Sittler, der in Stuttgart DIE Leitfigur der Schwabenstreiche gegen Stuttgart21 und für das Alternativkonzept Kopfbahnhof21 steht. Sittler begeistert: "Es ist toll, dass auch hier im Norden die Solidarität gegen Stuttgart21 so groß ist und die Menschen damit ein Zeichen setzen gegen bundesweite Steuerverschwendung, Klientelpolitik und Politikerwillkür." Versammlungsleiter Thorsten Keuth (Landesvorsi…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: FREIE WÄHLER Hamburg starten erste Plakatkampagne - Eingreifen in Streit um SchulreformBild: FREIE WÄHLER Hamburg starten erste Plakatkampagne - Eingreifen in Streit um Schulreform
FREIE WÄHLER Hamburg starten erste Plakatkampagne - Eingreifen in Streit um Schulreform
… Finanzkrise eine teure Chaosreform durchgezogen wird. Unsere Position zur Schulpolitik lautet: 1. Wir FREIE WÄHLER sind gegen Zwangsbeglückung durch die geplante Einführung einer sechsjährigen Primarschule durch ideologische Bildungsbürokraten - stattdessen setzen wir auf Freiheit für Eltern bei der Auswahl des Schulsystems. 2. Wir FREIE WÄHLER sind für den …
Bild: FREIE WÄHLER Hamburg: „Unterstützung für Volksbegehren gegen Schulreform – Beispiel für Bürgerengagement“Bild: FREIE WÄHLER Hamburg: „Unterstützung für Volksbegehren gegen Schulreform – Beispiel für Bürgerengagement“
FREIE WÄHLER Hamburg: „Unterstützung für Volksbegehren gegen Schulreform – Beispiel für Bürgerengagement“
… Hamburger, denen die Zukunft unserer Kinder und Enkel am Herzen liegt, dazu auf, in der Zeit bis 17. November 2009 ihre Unterschrift gegen die Einführung der Primarschule und für den Erhalt des Elternwahlrechts zu geben“, heißt es in einer am Mittwoch verbreiteten Presserklärung. Die neue Bürgerbewegung der politischen Mitte hatte sich im Frühjahr auch …
Bild: Freie Wähler Gemeinschaft fordert sofortige Neuwahlen in Hamburg - Zusammenarbeit mit SPD und Grünen denkbarBild: Freie Wähler Gemeinschaft fordert sofortige Neuwahlen in Hamburg - Zusammenarbeit mit SPD und Grünen denkbar
Freie Wähler Gemeinschaft fordert sofortige Neuwahlen in Hamburg - Zusammenarbeit mit SPD und Grünen denkbar
… (CDU) und seiner Kultursenatorin Karin von Welck (parteilos) steht die Hamburger Koalition scheinbar vor dem faktischem Zusammenbruch" sagte der 1. st. Vorsitzende der Bundespartei der freien Wähler, Martin Linek, in einem Eilinterview soeben der Presse. Scheinbar ausschlaggebend war das Wahlergebnis der Volksinitiative zur Primarschule. Hier ist nun …
Bild: FREIE WÄHLER GEMEINSCHAFT Hamburg fordert erneut Neuwahlen – Zusammenarbeit mit SPD, Grünen, ÖDP realistischBild: FREIE WÄHLER GEMEINSCHAFT Hamburg fordert erneut Neuwahlen – Zusammenarbeit mit SPD, Grünen, ÖDP realistisch
FREIE WÄHLER GEMEINSCHAFT Hamburg fordert erneut Neuwahlen – Zusammenarbeit mit SPD, Grünen, ÖDP realistisch
Die Bundespartei FREIE WÄHLER GEMEINSCHAFT, kurz DIE FREIE, lobt den längst überfälligen, aber trotzdem sinnvollen und konsequenten Schritt von Christa Goetsch und den Schnitt durch die Hamburger Koalition aus CDU und GAL DIE GRÜNEN. Schon in der Pressemitteilung am 18.07.2010 forderte der Bundesvorsitzende der FREIE WÄHLER GEMEINSCHAFT, Martin Linek, …
Bild: Die Freie Wähler Gemeinschaft auf dem Weg in den Landtag Baden-WürttembergBild: Die Freie Wähler Gemeinschaft auf dem Weg in den Landtag Baden-Württemberg
Die Freie Wähler Gemeinschaft auf dem Weg in den Landtag Baden-Württemberg
Karlsruhe 23.11.10 Wie der Bundes- und Landesvorsitzender der Bundespartei Freie Wähler Gemeinschaft, kurz Die Freie, Martin Linek in Karlsruhe mitteilte, wird es durch seine Partei auf jeden Fall für die Bürger von Baden-Württemberg eine Möglichkeit geben, freie Wähler Positionen bei der Landtagswahl am 27.03.2011 zu wählen. Erleichtert zeigte sich …
Bundespartei der Freien Wähler gegründet - Der nächste Schritt zur Bundestagswahl
Bundespartei der Freien Wähler gegründet - Der nächste Schritt zur Bundestagswahl
Hannover (rz) – Die Bundespartei der Freien Wähler wurde am Sonntag, den 14. Juni 2009, in Hannover unter Ausschluss der Öffentlichkeit gegründet. Sie trägt die Bezeichnung trägt FREIE WÄHLER GEMEINSCHAFT Unabhängige Gruppe Deutschland Partei Union Vereinigung - Kurzbezeichnung FWG Die Freie. Die Gründungsunterlagen wurden am 15. Juni 2009 beim Bundeswahlleiter …
Bild: FREIE WÄHLER Hamburg: „FDP in Bildungspolitik gespalten – Elb-Liberale drohen umzufallen“Bild: FREIE WÄHLER Hamburg: „FDP in Bildungspolitik gespalten – Elb-Liberale drohen umzufallen“
FREIE WÄHLER Hamburg: „FDP in Bildungspolitik gespalten – Elb-Liberale drohen umzufallen“
… Mitte gegründet. „Es ist ein Schlag ins Gesicht aller Schulreformkritiker, dass die FDP Hamburg nicht eindeutig sagt, dass die von den Grünen durchgedrückte sechsjährige Primarschule ein ideologisches Großexperiment an Kindern ist, denn es gibt dafür keinerlei wissenschaftlich nachweisbare Erfolgsbilanz“. Die FREIEN WÄHLER setzen sich unter anderem für …
Bild: FREIE WÄHLER Hamburg: Distanzierung von Trittbrettfahrern der sog. "Freie Wähler Gemeinschaft"Bild: FREIE WÄHLER Hamburg: Distanzierung von Trittbrettfahrern der sog. "Freie Wähler Gemeinschaft"
FREIE WÄHLER Hamburg: Distanzierung von Trittbrettfahrern der sog. "Freie Wähler Gemeinschaft"
… dass er nichts mit einer sogenannten "Freie Wähler Gemeinschaft" zu tun hat. Diese publiziert seit einiger Zeit Pressemitteilungen u. a. mit der missverständlichen Firmierung "Bundespartei FREIE WÄHLER GEMEINSCHAFT - kurz FWG Die Freie". Wir behalten uns alle Schritte dagegen vor. Dabei handelt es sich offensichtlich um eine kleine Gruppe unbekannter …
Bild: FREIE WÄHLER Hamburg - „Stopp der Schulreform, Entlassung der Schulsenatorin, Rücktritt des Bürgermeisters“Bild: FREIE WÄHLER Hamburg - „Stopp der Schulreform, Entlassung der Schulsenatorin, Rücktritt des Bürgermeisters“
FREIE WÄHLER Hamburg - „Stopp der Schulreform, Entlassung der Schulsenatorin, Rücktritt des Bürgermeisters“
Hamburg (6. September 2009) - Der am Wochenende bekanntgewordene Streit zwischen der Bundespartei und der Elb-Union über die Schulpolitik in Hamburg offenbart die Sackgasse, in die sich der Erste Bürgermeister Ole von Beust (CDU) inzwischen manövriert hat. Schuld daran ist sein stures Festhalten an der Einführung einer linksgerichteten, unbezahlbaren …
Bild: FREIE WÄHLER Hamburg: Nehmt massenhaft am Volksentscheid über die Schulreform teilBild: FREIE WÄHLER Hamburg: Nehmt massenhaft am Volksentscheid über die Schulreform teil
FREIE WÄHLER Hamburg: Nehmt massenhaft am Volksentscheid über die Schulreform teil
… wir auf der Seite der Schulreformkritiker. Zwar befürworten wir Teile des neuen Schulgesetzes, wie neue pädagogische Ansätze, halten jedoch die Einführung einer Primarschule für reine Symbolik, die bislang gut funktionierende Schulen sinnlos zerschlägt, aus Kindern Versuchskaninchen macht und als flächendeckende Maßnahme angesichts des hamburgischen …
Sie lesen gerade: Freie Wähler Bundespartei sagt JA zur Primarschule